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Theme-Entwicklung für Shopware 6: Twig-Templates und SCSS (22.09.2020 10:21:54)

Mit einigen Anpassungen lässt sich jedes Shopware 6 Theme noch zusätzlich den eigenen Wünschen entsprechend umgestalten Wir möchten an dieser Stelle genauer darauf eingehen, was sich mit Shopware 6 verändert und welche neuen Möglichkeiten sich im Hinblick auf Themes und Templates durch die Überarbeitung des Systems ergeben

Nach dem großen Erfolg von Shopware 5 erfolgte nun die Veröffentlichung der neuen Version: Shopware 6 Die Vielzahl neuer Funktionen und die gründliche Überarbeitung der Administration sorgten dafür, dass bereits viele Shopbetreiber den Schritt zur neuen Version 6 wagten Dabei stellt sich zusätzlich die Frage nach dem passenden Theme für den Shop, denn auch hier hat sich einiges geändert Bereits für die Nutzung des standarisierten Shopware-6-Templates gibt es viele überzeugende Argumente Schon bei der letzten Shopware-Version war das Standard-Theme responsive ? es hat sich also ?exibel an die Größe des Endgeräts angepasst Beim Shopware-6-Template ist das nicht anders: Die Ansicht auf dem Mobiltelefon unterscheidet sich von der auf dem PC, was dem Anwender eine besonders leichte Bedienung ermöglicht Gleichzeitig stellt Shopware 6 auf diese Weise sicher, dass sich das Theme positiv auf die Conversions auswirkt Natürlich bietet das standarisierte Shopware 6 Theme zahlreiche neue Technologien und Features, durch die sich zahlreiche Anpassungen vornehmen lassen Die Möglichkeiten der Individualisierung sind dadurch deutlich höher als das noch bei Shopware 5 der Fall war

Responsive Templates von Shopware 6

Shopware 6 ist für Frontend-Entwickler eine echte Freude Die unzähligen Möglichkeiten zur Individualisierung bieten die perfekte Grundlage für einen einzigartigen Shop mit Wiedererkennungswert Dabei gibt es jedoch auch einige Fallstricke Vorgefertigte Themes bieten dem Betreiber des Shops zwar oft die Möglichkeit, die Farben nach den eigenen Vorstellungen zu verändern und ein Logo an der gewünschten Stelle einzufügen, lassen sich allerdings im Großen und Ganzen nicht weiter anpassen Die Crux: Wenn noch weitere Unternehmen auf dieses Shopware 6 Theme zurückgreifen, ähneln sich die Designs oft bis ins kleinste Detail ? lediglich durch Logo und Farbgebung kann unterschieden werden Der Wiedererkennungswert solcher vorgefertigten Themes ist daher eher gering Auch sollte das Shopware 6 Theme immer auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden angepasst werden Es ist zwar schön, wenn das Theme dem Betreiber des Shops gefällt, aber schlussendlich spielt vor allem der Geschmack der Zielgruppe eine essenzielle Rolle Daher sollte bei einem Shopware 6 Theme immer darauf geachtet werden, dass das Design der Zielgruppe gerecht wird Wer sich für ein Theme entscheidet, sollte immer im Blick haben, dass es noch zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten und Features gibt, die beliebig genutzt werden können Nur so kann sich der eigene Shop von den Shops anderer Anbieter unterscheiden und einen echten Wiedererkennungswert generieren

Tipps zum Kauf eines Shopware 6 Themes

Neben der Nutzerfreundlichkeit, dem Responsive Design und den Anpassungsmöglichkeiten gibt es noch einige weitere Faktoren, die beim Kauf eines Shopware-6-Templates beachtet werden sollten:

  • Kompatibilität: Die meisten Shopbetreiber nutzen nicht nur vorgefertigten Templates, sondern auch verschiedene Plug-ins, mit denen sich das Nutzererlebnis verbessern lässt Wer viel Geld für zusätzliche Features ausgegeben hat, sollte daher auf Nummer sicher gehen, dass das gewählte Theme mit den vorhandenen Plug-ins kompatibel ist Vor dem Kauf eines fertigen Themes sollte daher die Funktionalität im Zusammenspiel mit allen Plug-ins überprüft werden Dafür bietet sich die dreißigtägige Testversion an, die Shopware im eigenen Store für jedes Theme zur Verfügung stellt Natürlich sollten die Testläufe nie im aktiven Shop durchgeführt werden, da das Benutzererlebnis für die Kunden beeinträchtigt werden könnte
  • Updates: Ein gutes Shopware 6 Theme sollte in regelmäßigen Abständen upgedatet werden Da Shopware selbst immer wieder Updates und Verbesserungen verö?entlicht, müssen oft auch die Themes an neuen Gegebenheiten angepasst werden Hier spielt auch die Schnelligkeit eine Rolle, denn nach dem Verö?entlichen eines Updates sollte das Theme so schnell wie möglich an die neuen Anforderungen angepasst werden, um ein reibungsloses Shoppingerlebnis für die Kunden und eine vollumfängliche Funktionalität des Onlineshops zu gewährleisten
  • Support: Bei den regelmäßigen Updates setzt natürlich auch der Support des Themes an Die möglichen Szenarien, die einen Support erfordern, sind vielfältig: viele Fehler, angefangen bei inkompatiblen Plug-ins über eine schlechte Performance bis hin zu Abstürzen, können auch beim besten Theme auftreten Mit einem ordentlichen Support sollte das allerdings kein Problem sein
  • Performance: Nur ein schnelles Theme bietet für den Kunden ein entspanntes Kauferlebnis Ein Onlineshop, bei dem einzelne Bereiche des Themes oder gar die ganze Seite nur sehr langsam laden, ist tendenziell eher unattraktiv für Kunden Aber auch auf das Suchmaschinenranking wirkt sich eine lange Ladezeit des Themes sehr negativ aus

Die Alternative ? ein eigenes Theme entwickeln

Wer bereits über grundlegende Kenntnisse über die Shopware-Kommandozeile, Sass/SCSS, Twig und Shopware 6 verfügt, kann sich auch an die Entwicklung eines eigenen Themes wagen Dafür sollte mit Hilfe eines Konsolenbefehls zunächst ein Theme angelegt werden:

bin/console theme:create

Das System fordert den Nutzer nun dazu auf, einen Namen für das Theme einzugeben, unter dem die Vorlage abgespeichert wird Damit das System die Eingabe als Theme erkennt, muss jeder Theme- bzw Plug-in-Name in Camel Case geschrieben und mit einem Vendor Pre?x angegeben werden Daraufhin legt Shopware im Ordner /custom/plugins automatisch ein eigenes Verzeichnis an Direkt im Anschluss folgen die Installation und Aktvierung des Themes Hier stehen für den Nutzer gleich zwei unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl: Die Aktivierung über das Backend direkt im Browser oder mit Hilfe der Konsole Da die meisten Entwickler den Prozess über die Konsole bevorzugen, möchten wir hier genauer darauf eingehen

Shopware 6 stellt einen allgemeinen Befehl zum Installieren und Aktivieren von Themes und Plug-ins zur Verfügung, der auch hier verwendet werden kann: bin/console plugin:install –activate NameDesThemes, wobei selbstverständlich der im Vorfeld hinterlegte Name des Themes angegeben werden muss Damit das Theme auch im Frontend angezeigt wird, muss noch ein entsprechender Sales Channel zugewiesen werden Auch dafür stellt Shopware 6 natürlich einen Konsolenbefehl zur Verfügung:

bin/console theme:change

Im Anschluss ö?net sich ein automatisiertes Skript, das die unterschiedlichen Channel au?istet, denen das Theme zugewiesen werden kann Hier sollte für einen Onlineshop immer die Storefront gewählt werden Das ist auf zwei Arten möglich: Vor dem entsprechenden Channel steht eine Zahl, die in die Konsole eingegeben werden kann Alternativ lässt sich der gewünschte Channel mit Hilfe der Pfeiltasten markieren und durch ENTER auswählen Im Anschluss fragt das Skript automatisiert das Theme ab, das mit dem Channel verbunden werden soll Hier folgt man nun einem identischen Prinzip, bei dem man das neu kreierte Theme entweder über die vorgesehene Nummerierung oder mit Hilfe der Pfeiltasten auswählt Für eine reibungslose Funktionalität sollte im Anschluss der Cache des Onlineshops gelöscht werden Auch hierfür verwendet man einen gängigen Konsolenbefehl:

bin/console cache:clear

Die individuelle Kon?guration

Nach dem Aufsetzen und der Aktivierung eines neues Themes werden Sie feststellen, dass zunächst kein Unterschied zum bisherigen Storefront-Theme zu sehen ist Das ist von Shopware 6 allerdings durchaus so gewollt, da zunächst alle Templates, Assets und Einstellungen des bisherigen Themes weitergegeben werden, um eine vollständige Funktionalität sicherzustellen Für eine individuelle Kon?guration wird auf die Datei themejson im src/resources-Ordner des Themes zurückgegriffen Hier bieten sich dem Entwickler zahlreiche Möglichkeiten, mit denen eine Anpassung nach eigenen Vorstellungen umgesetzt werden kann Die Werte lassen sich dadurch einstellen, dass die Standardvariablen des ursprünglichen Themes aus der Storefront überschrieben werden

Diversity matters ? Onlinemarketing 2020

mit Astrid Kramer Astrid Kramer Consulting

Das Recht auf Privatsphäre ? eine Chance für UX

mit Lutz Schmitt Lutz Schmitt Design & Consulting

The Revenge of Structured Data

mit Stephan Cifka Performics Germany GmbH

Zero Trust ? why are we having this conversation?

mit Victoria Almazova Microsoft

Digitaler Ersthelfer

mit Martin Wundram DigiTrace GmbH

Mit Twig-Templates für ansprechende Themes sorgen

Von Shopware 5 werden viele Entwickler vermutlich noch Smarty kennen, die hauseigene Template-Engine, mit deren Hilfe Anpassungen am Theme sehr leicht möglich waren Bei Shopware 6 nennt sich der Nachfolger dieser Template-Engine Twig ? und die Anwendungsmöglichkeiten ähneln sich stark, sodass den meisten Entwicklern die Umstellung sehr leichtfallen wird Die benötigten Templatedateien sind zu Beginn der Arbeiten noch nicht vorhanden Zunächst muss ein entsprechendes Verzeichnis angelegt werden: /custom/plugins/NameDesThemes/src/resources/views/storefront, wobei auch hier der Name des Themes entsprechend eingefügt werden muss

Direkt im Browser kann nun ein bestimmtes Element des Themes gesucht werden, das bearbeitet werden soll Dafür greift man zunächst auf das bereits vorhandene Template in der Storefront zurück, in dem die benötigten Dateien vorzu?nden sind:

/vendor/shopware/platform/rc/storefront/resources/views/storefront

Die Datei, die im Anschluss im eigenen Theme überarbeitet werden soll, kann nun mit wenigen Handgri?en kopiert und gespeichert werden Hier lassen sich Veränderungen vornehmen, die nicht in das Storefront Theme übertragen werden Anhand des Namens der Datei lassen sich die Änderungen jedoch automatisch in Shopware speichern Auch bereits vorhandene Templates können auf diese Weise angepasst und verändert werden

Die Alternative: Stylesheets auf Grundlage von SCSS

Auch mit eigenen Stylesheets lässt sich das Design der Shopware 6 Themes anpassen Dafür ?ndet man im Ordner /custom/plugins/NameDesThemes/src/resources/app/storefront/src/scss eine Datei mit dem Namen basescss, die als Grundlage für alle eigenen Stylesheets dient Direkt in dieser Datei können ?exibel die Werte angepasst werden, um beispielsweise die Farbgestaltung im Frontend anzupassen Dabei sollten nicht alle SCSS-Regeln in einer einzigen Datei gespeichert werden Stattdessen greifen die meisten Entwickler auf sogenannte Imports zurück Aber Vorsicht: Mit Shopware 6 pro?tieren Anwender nur im Hot Mode von einem LibSass-Compiler Grundsätzlich unterstützt das System nur eine Sass-Implementierung, sodass die SCSS-Syntax verwendet werden kann

Themes kompilieren

Insbesondere im Zusammenspiel mit Stylesheets ist es wichtig, ein Theme zu kompilieren Der gängigste Befehl, der dafür verwendet wird, lautet:

/pshphar storefront:build

Dabei handelt es sich um einen einmaligen Befehl, durch den unmittelbar nach der Anwendung das Theme kompiliert wird Abhängig von der eigenen Hardware und dem Umfang der durchgeführten Arbeiten nimmt dieser Prozess mitunter einige Minuten in Anspruch Alternativ kann der Anwender zum sogenannten Hot Mode von Shopware 6 greifen, sodass alle Änderungen, die mit Stylesheets oder via JavaScript umgesetzt wurden, sofort im Browser sichtbar werden Dabei muss weder die Seite aktualisiert noch die Kompilierung bei jeder Änderung durchgeführt werden Wer den Hot Mode von Shopware 6 nutzen möchte, kann folgenden Befehl in der Konsole eingeben:

/pshphar storefront:hot-proxy

Schon wenige Augenblicke später ö?net sich automatisiert ein neues Browserfenster, in dem der Hot Mode aktiviert wurde Alle Änderungen, die in den SCSS-Dateien vorgenommen werden, sind sofort in diesem Browsermodus sichtbar Das spart bei der Entwicklung eines eigenen Themes deutlich Zeit

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Java 15 Expertencheck: Das wünschen sich die Experten für Java 16 (21.09.2020 13:20:37)

Java 15 ist veröffentlicht worden: pünktlich, sorgfältig getestet und vollgepackt mit neuen Features Wir haben aus diesem Anlass mit fünf Java-Experten gesprochen, die ihren Eindruck über das aktuelle Release mit uns teilen Im dritten Teil geht es um ihre Wünsche für Java 16, das letzte Release vor dem nächsten Long Term Support Release

Teil von Java 15 bzw dem neuen JDK sind 14 neue Features, die alle den gewohnten Gang als JEP genommen haben Doch auch abseits der neuen Features gibt es einiges, was in der Java-Welt los ist, etwa der Umzug zu Git und auf die Hosting-Plattform GitHub Und natürlich steht auch die nächste Java-Version schon ins Haus Wir sprachen mit unseren Experten über ihre Lieblingsfeatures, den Umzug zu Git und GitHub sowie über Java 16

Java 16 Wunschzettel

Unsere Java-Experten

Thomas Darimont ? Fellow bei der codecentric AG & Organisator der JUG Saarland

Johannes Unterstein ? Software Engineer bei Neo4j & Organisator der JUG Kassel

Hendrik Ebbers ? Java-Entwickler bei der Karakun AG & Java Champion

Michael Vitz ? Senior Consultant bei INNOQ & mehrjährige Erfahrung in der Entwicklung, Wartung und im Betrieb von Anwendungen auf der JVM

Tim Zöller ? IT Consultant bei der ilum:e informatik AG in Mainz & Mitgründer der JUG Mainz

JAXenter: Java 16 ist bereits in der Entwicklung ? was würdest du dir für die kommende Version wünschen?

Thomas Darimont: Ich würde etwas mehr Sprachkomfort im Sinne von prägnanteren Methoden-Definitionen Concise Method Bodies begrüßen

Johannes Unterstein: Verbesserungen im Speichermanagement oder andere betriebserleichternde Features sind immer willkommen, aber läuft eigentlich ¯\_?_/¯

Hendrik Ebbers: Für Java 16 wird es wichtig sein, dass alle offenen Baustellen und Previews zusammenlaufen und stabil werden Mit Java 17 wird in einem Jahr das nächste Long Term Support Release von Java erscheinen Wenn man sich einmal anschaut, was zwischen Java 11 und Java 15 passiert ist, kann man schon viele sehr coole Neuerung entdecken: Records, Text Blocks, Switch Expressions und Pattern Matching sind sicherlich einige der Kernpunkte, mit denen sich Entwickler bei einem Umstieg von Java 11 auf 17 auseinandersetzen müssen Da einige der genannten Punkte aktuell noch als Preview-Features vorliegen, wird sicherlich mit Hochdruck daran gearbeitet, diese bis zum LTS als finalen Bestandteil ins OpenJDK zu bekommen Für mich ist das eigentlich das Wichtigste in Java 16

Michael Vitz: Primär wünsche ich mir, dass der begonnene Weg konsequent fortgesetzt wird Vor allem die übernächste Version, Java 17, wird ja wieder ein LTS Release werden, auf das viele upgraden wollen Hier wäre es schön, wenn möglichst viele der Preview-Features final vorlägen

Tim Zöller: Es ist momentan noch schwer zu sagen, was realistisch ist Unter den möglichen Kandidaten ist für mich der JEP 302 ?Lambda Leftovers? am interessantesten, weil er die Nutzung von Lambdas abrundet und Lambdas mächtiger macht Darüber hinaus würde mich JEP 198 ?Light-Weight JSON API? interessieren, der JSON Processing als schlankes Feature im JDK umsetzen möchte JEP 301 ?Enhanced Enums? könnte auch interessant werden, auch wenn mir bislang dafür in meinem Alltag die Anwendungsfälle fehlen

Hintergrund: Java 16 ante portas

Wie immer gilt auch für Java 15: Nach dem Release ist vor dem Release Bereits jetzt wird sehr fleißig an JDK 16 gearbeitet, dem letzten „normalen“ Release vor der nächsten LTS-Version Aktuell sind schon fünf JEPs „targeted“, also für JDK 16 vorgesehen:

  • 338: Vector API Incubator
  • 347: Enable C++14 Language Features
  • 357: Migrate from Mercurial to Git
  • 369: Migrate to GitHub
  • 387: Elastic Metaspace

Dabei stechen natürlich vor allem JEP 357 und JEP 369 heraus: Diese Migrationen sind immerhin aktuell schon vollzogen worden „>JAXenter berichtete Über die weiteren JEPs werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, in Kürze hier auf JAXenter mehr erfahren

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IoT im DevOps-Zeitalter: Vollautomatisierte Pipelines als erster Schritt zum Erfolg (21.09.2020 12:00:38)

Für Verbraucher ist das Internet der Dinge längst in den Alltag vorgedrungen, sei es über Heimautomatisierung, intelligente Fahrzeuge oder E-Health-Szenarien Auch im industriellen Kontext werden seit einiger Zeit vermehrt IIoT-Projekte Industrial Internet of Things umgesetzt Hiervon verspricht man sich eine Verbesserung der Effizienz, des Ertrags und auch der Qualität [1]

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Machine Learning auf AWS bringt Datenanalysen ins Fußballspiel (21.09.2020 10:40:09)

Das kennt jeder Fußballbegeisterte: Ein Spieler schießt ?das Traumtor? und Publikum sowie Kommentatoren diskutieren sofort, wie schwierig es war, den Treffer zu erzielen Bisher ließ sich diese Frage aufgrund des Gesehenen nur ungefähr beantworten Dabei berücksichtigten die Betrachter vielleicht noch zu einem gewissen Grad die Zahl der Verteidiger um den Torschützen, die Position des Torhüters oder den Schusswinkel Mit den Analysen von xGoals kurz für ?Expected Goals?, eines der Bundesliga Match Facts powered by AWS, lässt sich nun der Grund für das Staunen in Zahlen ausdrücken xGoals zeigt dem Fußballfan exakt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, aus einer spezifischen Situation heraus ein Tor zu erzielen ? für jede potenzielle Schussposition auf dem Spielfeld

In jeder Begegnung der 1 und 2 Bundesliga sammelt die Deutsche Fußball Liga DFL über 3,6 Millionen Datenpunkte, um das Geschehen auf dem Spielfeld eingehend zu analysieren Erklärtes Ziel ist es, die innovativste Sportliga der Welt zu sein Deshalb soll die Berichterstattung für über 500 Millionen Bundesligafans und weltweit über 70 Medienpartner weiterentwickelt werden Die DFL nutzt Technologien von Amazon Web Services AWS, um dem Zuschauer auf Machine Learning ML basierende Echtzeitstatistiken zu präsentieren

Im Mai 2020 wurden die ersten beiden Bundesliga Match Facts ?xGoals? und ?Realformation? erstmalig im Live-TV ausgestrahlt xGoals verwendet für den Aufbau, die Entwicklung und den Einsatz von ML-Modellen den vollständig verwalteten Dienst Amazon SageMaker xGoals bewertet objektiv die Chancen für einen Torerfolg und zeigt beispielsweise auf, ob ein Pass zu einem besser positionierten Mitspieler eine vielversprechendere Einschussmöglichkeit eröffnet hätte

xGoals: Torwahrscheinlichkeiten quantifizieren

Das Angebot feierte seine Premiere am 26 Mai 2020 im vorentscheidenden Spiel um die deutsche Meisterschaft zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München Hier gelang Joshua Kimmich ein außergewöhnlicher Abschluss Unter Berücksichtigung der Entfernung und des Winkels zum Tor, der Anzahl der den Schützen umgebenden Spieler sowie anderer Faktoren lag die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer bei lediglich 6 Prozent

Das ML-Modell von xGoals erzeugt einen Wahrscheinlichkeitswert für den Torerfolg, der zwischen 0 und 1 liegt Dieser wird dann in Prozent angegeben: Für das Verwandeln eines Elfmeters liegt der xGoals-Wert bei 0,77 und die Torwahrscheinlichkeit damit bei 77 Prozent

Am Ende jeder Partie werden in einer Übersicht die xGoals-Werte ? und damit eine objektive Statistik der Torchancen ? gezeigt Zwischen Dortmund und Bayern wäre demnach ? ohne den erfolgreich verwandelten Torschuss von Kimmich ? ein Unentschieden am wahrscheinlichsten gewesen Solche aufschlussreichen Zusatzinformationen binden die Fans an den Fernsehsender und helfen ihnen, das Potenzial des einzelnen Profis oder der Mannschaft im Spiel sowie über die ganze Saison hinweg zu bewerten

Angesichts der sich sehr schnell verändernden Situationen beim Torschuss ist ein xGoals-Wert von über 70 Prozent nur verhältnismäßig schwer zu erreichen Denn Fußballer wechseln permanent die Position und müssen Entscheidungen in Sekundenbruchteilen treffen Da sie dabei nur über relativ eingeschränkte Informationen über das Gesamtgeschehen auf dem Fußballfeld verfügen, vertrauen sie zumeist auf ihre Intuition Und selbst wenn ein Stürmer sich in unmittelbarer Nähe zum Tor befindet, können sich die Erfolgsaussichten stark unterscheiden Um eine Voraussage zu treffen, ist eine datenbasierte, holistische Betrachtung der Ereignisse auf dem Spielfeld nötig ? einschließlich der Positionen anderer Akteure Nur wenn möglichst alle relevanten Informationen in das xGoals-ML-Modell einfließen, lassen sich akkurate Prognosen erstellen

Die Daten geben die Vorlage

Für die Produktion der Bundesliga Match Facts laufen vor, während und nach dem Spiel verschiedene komplexe Prozesse ab Zahlreiche Akteure beteiligen sich an der Erhebung und Verarbeitung von Informationen, erstellen Grafiken oder andere Inhalte ? etwa TV-Feeds ? oder kommentieren live In jedem Stadion verfolgen bis zu 20 Kameras die Position des Balles und der Spieler Ein Redaktionsteam verarbeitet zusätzliche Videodaten und wählt die geeigneten Kameraeinstellungen sowie Ausschnitte Außerdem bestimmt es, wann die Bundesliga Match Facts eingeblendet werden

Fast alle Spielszenen vom Elfmeter bis zum Torschuss werden live dokumentiert und an die DFL-Systeme für die Fernüberprüfung übermittelt Menschliche Betrachter kategorisieren das Geschehen und fügen situationsspezifische Informationen hinzu Dazu gehören zum Beispiel Annotationen von Spielern und Teams oder die jeweilige Schussart ? etwa Blocken oder Zuspiel

Schließlich werden sämtliche Rohdaten in das Bundesliga-Match-Facts-System auf AWS eingespeist, um die xGoals-Werte zu berechnen und anschließend weltweit an kooperierende Medienpartner und Fernsehsender für die Live-Übertragung zu verteilen Eine Echtzeitverteilung dieser Inhalte spielt gerade in Zeiten von Geisterspielen eine wichtige Rolle bei der Zuschauerbindung Denn leere Ränge beeinflussen die persönliche Erfahrung des Fans beim Verfolgen eines Spiels

Der Machine Learning Entwicklungsprozess: Vom Code zum Produktivbetrieb

Die Führungsspitze der DFL, Entwickler sowie das Management arbeiteten Hand in Hand mit dem AWS Professional Services Team zusammen, um ein cloudbasiertes, auf ML beruhendes Zuschauerangebot zu verwirklichen

AWS-Data-Science-Berater haben dabei die Aufgabe, durch die effektive Verwendung von ML die Realisierung von Geschäftszielen zu beschleunigen Nach einer initialen Bestandsaufnahme sowie Erhebung und Evaluation gewünschter Ergebnisse folgt die genauere Analyse der betriebswirtschaftlichen und technischen Machbarkeit Berater von AWS Professional Services ergänzen mit ihren spezialisierten Fähigkeiten und industriespezifischer Erfahrung die bestehenden Kunden-Teams Sie entwickeln Proof of Concepts POCs, Minimum Viable Products MVPs und führen ML-Lösungen zusammen mit dem Kunden in den Produktivbetrieb über Gleichzeitig wird der geschäftliche Wert einer Lösung durch firmeninternes kontinuierliches Lernen und das Teilen von Wissen nachhaltig und direkt erhöht

So führte die DFL-Tochterfirma Sportec Solutions für xGoals interne Testdurchläufe und ein erstes Prototyping durch Eine fest etablierte Forschungsgemeinschaft im Sports-Analytics-Bereich arbeitet außerdem unermüdlich daran, Ansätze zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Genauigkeit von xGoals-Berechnungen weiter zu verfeinern Die Kombination aus externem und firmeninternem Fachwissen, skalierbarer Technologien und bewährter Praktiken beschleunigt dabei Innovationen

Grundlage für das Trainieren von ML-basierten xGoals-Modellen sind Positions- und Ereignisdaten früherer Fußball-Bundesligasaisons Abhängig von Bedingungen auf dem Spielfeld werden je nach Spielsituation xGoals-Werte abgeleitet Zur Evaluation der Datenqualität und für erste Tests werden explorative Datenanalysen durchgeführt Informationen werden in Amazon SageMaker Notebooks visualisiert, transformiert und validiert Der nächste und naheliegende Schritt ist das Überführen der ML-Workloads vom Forschungs- und Analysestadium in die tatsächliche Entwicklungsphase

Das Erstellen von ML-Modellen für den produktiven Einsatz erfordert einen interdisziplinären Entwicklungsansatz, der unter anderem Elemente aus Data Engineering, Data Science und Softwareentwicklung vereint Produktivumgebungen verlangen zudem ein Fehler-Management sowie Failover-Prozesse und Wiederherstellungspläne ML Systementwicklung und -betrieb MLOps beinhaltet auch die Refaktorisierung und Optimierung von Code, Automatisierung, das Aufsetzen zugrundeliegender Cloud-Infrastruktur, Einhaltung von Sicherheits- und DevOps-Standards, Ende-zu-Ende-Tests, Monitoring und umfassendes System-Design Ziel ist es stets, so viele Systemkomponenten wie möglich zu automatisieren und den Bedarf für manuelle Interventionen und Wartungsarbeit zu minimieren

Im zweiten Teil des Beitrags werden die einzelnen Technologien hinter Bundesliga Match Facts behandelt Dabei geht es um grundlegende Überlegungen, wie sich xGoals in einem gradlinigen und einheitlichen cloudbasierten Entwicklungsprozess betriebsbereit machen lässt

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International JavaScript Conference & International PHP Conference: Bis 24.9. anmelden und sparen! (21.09.2020 10:32:19)

Zwei Konferenzen in einem erleben: 5 Tage, mehr als 60 Talks und Keynotes zu PHP, JavaScript und der gesamten Welt der Web-Entwicklung! Die International JavaScript Conference & International PHP Conference finden vom 26 bis 30 Oktober gemeinsam als Hybrid-Event statt ? vor Ort in München oder remote vom eigenen Schreibtisch aus Wer sich noch bis Donnerstag, 249 anmeldet, profitiert von besonderen Frühbucherpreisen

Wie jedes Jahr finden die International JavaScript Conference und die International PHP Conference im Oktober als Konferenz-Duo statt: Zwei Events, ein Ticket für das geballte Fachwissen zu den wichtigsten und interessantesten Themen aus der WebTech-Welt, vom 26 bis 30 Oktober 2020 Die Bedingungen sind dieses Jahr bekanntlich anders als sonst Darum bieten wir die iJS und IPC als Hybrid-Event an: Wie in jedem Jahr treffen wir uns vor Ort in München; ein ausgefeiltes Hygiene-Konzept schafft eine sichere Umgebung auch unter den gegenwärtigen Bedingungen Details zu den Maßnahmen finden Sie auf den Websites der Events: iJS & IPC Wir freuen uns darauf, Sie in München begrüßen zu dürfen!

iJS & IPC: Vor Ort oder remote erleben, Sie haben die Wahl!

Für alle, die lieber noch nicht wieder persönlich vor Ort dabei sein möchten, besteht außerdem die Möglichkeit, die Events vollständig vom eigenen PC aus zu verfolgen Alle Sessions, Keynotes und Workshops werden per Livestream übertragen, der Chat zu jedem Talk schafft Interaktivität von zu Hause aus Unser Team stellt sicher, dass auch Remote-Teilnehmer ihre Fragen und Sichtweisen zu den Talks einfließen lassen können Somit ist auch in Corona-Zeiten ein spannendes Konferenz-Erlebnis garantiert!

Zu den Highlights der Schwester-Events gehören detaillierte Einblicke in die neusten Technologien: Christian Liebel, der in der W3C Web Applications Working Group an der Zukunft des Webs arbeitet, gibt Einblicke in Project Fugu ? also die Entwickler neuer PWA-Features Welche APIs werden bald für PWAs zur Verfügung stehen, was ist heute schon möglich? Das erfahren Sie auf der iJS aus erster Hand Auch in Bezug auf Angular bietet die Konferenz nicht nur einen Einblick in aktuelle Enterprise-Best-Practices, sondern wirft auch einen Blick über den Tellerrand Manfred Steyer, Trusted Collaborator und somit Mitwirkender an der offiziellen Entwicklung von Angular, wird auf der Konferenz über die Zukunft von Ivy sprechen Wie könnte eine Angular-Anwendung von NgModules aussehen? Das verrät Steyer in seinem Talk auf der iJS München 2020 Einen Einblick in das Fachwissen der Speaker bieten ihre Artikel im iJS Blog: „Innovations in Angular 10“ von Manfred Steyer und „Making the Web more Powerful with Project Fugu“ von Christian Liebel  Zum Einstieg in die Konferenzwoche bietet der JavaScript Fullstack Day am Montag einen Überblick über die wichtigen Themen von Frontend bis Backend, hier können Sie herausfinden, welche Themen Ihnen einen genaueren Blick wert sind

Auch auf der IPC erwarten Sie Themen, die das derzeitige Ökosystem prägen: Denys Bulakh, PHP-Entwickler mit mehr als 15 Jahren Erfahrung, erklärt in seinem Talk auf der IPC, wie das Deployment von PHP-Projekte in Kubernetes gelingt Container waren vor wenigen Jahren noch nur ein Trend unter vielen Heute prägen sie den Alltag in Enterprise-Projekten mehr und mehr Wer eher mit der langfristigen Pflege von Projekten beschäftigt ist, findet bei Alain Schlesser, GDE für Web-Technologien, das richtige Fachwissen: Wie hält man ein Projekt abwärtskompatibel und verhindert zugleich, dass technische Schulden entstehen? Auch vom Fachwissen dieses Speakers können Sie sich im Blog zum Event überzeugen: Eine Anleitung zur Strukturierung von PHP Exceptions

Power Workshops für geballtes Wissen

Die drei Hauptkonferenztage mit ihren zahlreichen Talks und Keynotes werden abgerundet durch zwei Workshop-Tage Am Montag und Freitag der Konferenzwoche können Sie Ihr Wissen in ganztägigen Workshops vertiefen:

Montag, 26102020:

  • Angular Architecture Workshop: Enterprise Architecture – Manfred Steyer
  • PWA Workshop: Progressive Web Apps, Superpowered – Christian Liebel
  • REST easy with API platform – Antonio Peric-Mazar

Freitag, 30102020:

  • Build a secure PHP application and hack it on the way – Daniel Schosser
  • React Workshop: Single Page Applications Powered by React – Sebastian Springer
  • GraphQL Workshop: Fullstack GraphQL for JavaScript Developers – Devlin Duldulao
  • Advanced Angular Workshop: Mastering Directives & Components in Angular – Nir Kaufman

Tickets für das Konferenz-Duo erhalten Sie im Ticket-Shop auf den Websites der Veranstaltungen: International JavaScript Conference & International PHP Conference Für beide Events stehen sowohl On-Site-Tickets als auch Remote-Tickets zur Verfügung Wer sich bis Donnerstag, 249 anmeldet, kann von einem besonderen Frühbucher-Rabatt bis zu 315? Höhe abhängig vom gewählten Ticket profitieren und bekommt eine PS Classic Mini oder ein C64 Mini geschenkt Bis zum Konferenz-Beginn erhalten Sie außerdem einen Rabatt, wenn Sie sich zusammen mit Ihren Kollegen anmelden: Beim Kauf von drei oder mehr Tickets bieten wir einen Gruppen-Tarif an

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Deno, .NET 5 Release Candidate 1 und Gestensteuerung für Computer ? Unsere Highlights der Woche (21.09.2020 10:02:20)

Die vergangene Woche hat uns wieder mit einigen Neuigkeiten aus der Tech-Welt erfreut Mit dabei waren das Update von Deno auf v14 und die Veröffentlichung des Release Candidate 1 von NET 5 Aber auch ein neues Programm aus dem JavaScript-Bereich hat es in unsere Highlights der Woche geschafft

Es ist mal wieder Highlight-Montag Heute stellen wir wieder die meistgelesenen Artikel der letzten Woche zusammen Mit dabei ist das Programm zur Gestensteuerung von Computern, Handjs Es liegt als Chrome-Extension in einer Beta-Release-Version vor Beim Thema JavaScript ist auch die neueste Version von Deno zu nennen Ebenfalls liegt ein Update für NET 5 vor Der Release Candidate 1 verbessert unter anderem die Performance von Blazor WebAssembly Die nächste wichtige Veröffentlichung stammt aus dem Java-Bereich: Java 15 ist da! Neben den ganzen Updates beinhalten unsere Highlights auch das Interview für den ML Summit 2020 mit Oliver Zeigermann, dem wir einige Einsteigertipps zum Thema Machine Learning entlocken konnten Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Handjs: Slides mit lässigen Gesten umblättern?

Eine kleine Handbewegung und der Computer blättert die Seite um, ganz berührungsfrei: Das ist Standard in futuristischen Filmen Mit Handjs steht eine solche Option nun aber wirklich im Beta-Release-Status als Chrome-Extension und für eigene Projekte zur Verfügung, geschrieben in JavaScript

Deno 14 integriert Web Standard WebSocket API

Deno 10 ist im Mai erschienen, nun steht v14 bereit Das Update implementiert nicht nur das Web Standard WebSocket API:, sondern bringt noch weitere Neuerungen mit So soll das Testing nun erleichtert worden sein und die Veränderung an Dateien in der Entwicklung kann nun mit automatisierten Reloads unterstützt werden

NET 50 Release Candidate 1: Updates für ASPNET Core und EF Core veröffentlicht

Microsofts NET 50 hat seinen ersten Release Candidate erhalten Mit dabei sind auch die ersten RCs für ASPNET Core 5 und EF Core 5 Dabei wartet vor allem Blazor WebAssembly mit einigen neuen Features und einer allgemeinen Verbesserung der Performance in der Runtime auf

?Wir raten zu klassischen Machine-Learning-Algorithmen, die sich mit ähnlichen Mitteln wie traditionelle Software skalieren lassen?

Auf dem ML Summit präsentieren Kim Nena Duggen und Oliver Zeigermann einen Workshop über die Anwendung von Maschine Learning im eigenen Projekt Bereits vor dem Event haben wir mit Oliver Zeigermann darüber geredet, woher man eigentlich weiß, wann sich ein Blick auf Machine Learning lohnt und wie sich die Arbeit damit von anderen IT-Projekten unterscheidet

Java 15 ist da: Das erwartet Entwickler im neuen JDK

Java 15 ist nun endlich als GA-Version verfügbar Teil des neuen JDKs sind 14 JEPs Spoiler Alert: Bye, Nashorn Unter anderem verlassen die Text Blocks das experimentelle Stadium und auch der Shenandoah Garbage Collector ist nun vollwertiges Mitglied des JDK Wir haben uns die JEPs des aktuellen Releases angesehen

Weitere Must-Reads der Woche

  • Eclipse IDE 2020-09: Java 15 Support & verbesserte Styles
  • Java 15 Expertencheck: Das denken die Java-Profis über den Umzug zu Git
  • Women in Tech: ?Jede Umgebung profitiert von Diversität?
  • Apache NetBeans 121 veröffentlicht: Unterstützung für Jakarta EE 8
  • Interpretierbares Machine Learning: SHAP-Werte anwenden

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Vue.js 3 ist da: ?One Piece? modularisiert das JS-Framework (21.09.2020 08:58:41)

Vuejs 3 ist fertig Nach mehr als zwei Jahren Entwicklungszeit steht das große Major Release nun breit und bringt jede Menge Veränderungen mit Der Re-Write in TypeScript, der zu Anfang noch als großer Schritt galt, ist nun nur noch ein kleines Teil des Puzzles Was ist neu in "One Piece", wie Vue 3 genannt wird?

Vuejs 3 ist da und hat einen Namen bekommen: „One Piece“ heißt die neue Version des Frameworks, die Vue noch progressiver machen soll Aber was heißt das genau? Über Vuejs 3 wurde in den letzten Jahren bereits viel gesprochen Zahlreiche Features sind zur Diskussion gestellt worden, manche Implementierung wurde getestet, nicht jede Idee schaffte es in die finale Version Dass das Framework nun in TypeScript geschrieben ist, gehört eher zu den kleineren Neuerungen, wenn man sich die gesamte Liste ansieht

Vuejs 3: Modularisierung & Composition API

Für „One Piece“ wurde Vue 3 modularisiert, das ist eine der größten Neuerungen am Release Die Kern-Funktionen, die zuvor alle in einem einzelnen Core enthalten waren, sind nun entkoppelt und eigenständig verwendbar Dadurch könne die Größe der Runtime per Treeshaking halbiert werden, wie den Release Notes zu entnehmen ist Auch sind manche Features dadurch leichter zugänglich für Endnutzer Dazu zählt beispielsweise das Modul @vue/reactivity, das nun auch als eigenständiges Package verwendet werden kann

Neu ist auch das Composition API, das insbesondere auf große Anwendungen ausgelegt wurde und die Arbeit damit erleichtern soll Marc Teufel hat das API bereits vorgestellt: Eine Einführung in das Vue 3 Composition API Insgesamt hat das Vuejs-Team Wert darauf gelegt, dass die Object-APIs zwischen Vuejs 2 und Vuejs 3 weitgehend konstant bleiben Zu diesem Zweck hat Vuejs 2 bereits Support für einige der Neuerungen aus Vuejs 3 erhalten; auch das Composition API ist als Plug-in in Vuejs 2x nutzbar

The Microfrontend Revolution: Using Webpack 5 Module Federation with Angular

by Manfred Steyer

React Workshop: Single Page Applications Powered by React

by Sebastian Springer

Einstieg in Vue: Teil 1

mit Maximilian Lang und Krzysztof Piechowicz adesso SE

Wie man zu TypeScript migriert

mit Golo Roden the native web

Nicht alle Neuerungen, an denen für Vuejs 3 gearbeitet wurde, sind jedoch bereits fertig Zwei Vorschläge für Single File Components wurden in Vuejs 3 als experimentell markiert Dabei handelt es sich um <script setup> und <style vars>, die in „One Piece“ zwar bereits getestet werden können, sich aber noch in der Entwicklung befinden Abhängig vom Feedback der Community sollen sie in einem der Minor-Releases von Vuejs 3 final freigegeben werden Beide Features sind aber schon recht weit in ihrer Entwicklung fortgeschritten Noch in einer frühen Phase befindet sich hingegen <Suspense>, das derzeit noch undokumentiert ist und erst zu Vuejs 31 einen stabilen Zustand erreichen soll

Work in Progress: Upgrade-Build, IE 11 und mehr

Wer nun upgraden und die Neuerungen ausprobieren möchte, könnte jedoch vom Release enttäuscht sein Die neuen DevTools von Vue 3 bieten nämlich noch keine Unterstützung für den Router und Vuex, auch der Migrations-Build fehlt noch, sodass man sich beim Upgrade nicht auf Warnungen verlassen kann, die Probleme aufzeigen Ebenfalls noch nicht eingebaut wurde der Support für den IE11, sodass manche Anwendungen noch nicht aktualisiert werden können Deshalb bleibt Vue 3, trotz der finalen Veröffentlichung, in der Dokumentation erst einmal als Next-Version markiert Die zuvor genannten Arbeiten sollen bis Ende 2020 abgeschlossen sein Zusätzlich ist für Anfang 2021 das Release von Vue 27 vorgesehen, das die letzte Veröffentlichung im Zweig 2x werden soll In dieser Version will das Vue-Team weitere Annäherungen an v3 vornehmen, beispielsweise durch die Einführung von Warnungen für APIs, die zu Vue 3 entfernt oder verändert worden sind

Eine Dokumentation zu Vuejs 3 steht aber bereits zur Verfügung, auch ein Migrations-Guide ist darin enthalten Somit können Entwickler ab sofort auf die neue Version umsteigen, ohne auf den spezifischen Migrations-Build zu warten

Der Beitrag Vuejs 3 ist da: „One Piece“ modularisiert das JS-Framework ist auf entwicklerde erschienen


Java 15 Expertencheck: Das denken die Java-Profis über den Umzug zu Git (18.09.2020 15:19:10)

Java 15 ist veröffentlicht worden: pünktlich, sorgfältig getestet und vollgepackt mit neuen Features Wir haben aus diesem Anlass mit fünf Java-Experten gesprochen, die ihren Eindruck über das aktuelle Release mit uns teilen Im zweiten Teil geht es um ihre Meinung zu Projekt Skara und den Umzug des JDKs zu Git bzw GitHub

Teil von Java 15 bzw dem neuen JDK sind 14 neue Features, die alle den gewohnten Gang als JEP genommen haben Doch auch abseits der neuen Features gibt es einiges, was in der Java-Welt los ist, etwa der Umzug zu Git und auf die Hosting-Plattform GitHub Und natürlich steht auch die nächste Java-Version schon ins Haus Wir sprachen mit unseren Experten über ihre Lieblingsfeatures, den Umzug zu Git und GitHub sowie über Java 16

Projekt Skara: Meinungen zum Umzug zu Git und GitHub

Unsere Java-Experten

Thomas Darimont ? Fellow bei der codecentric AG & Organisator der JUG Saarland

Johannes Unterstein ? Software Engineer bei Neo4j & Organisator der JUG Kassel

Hendrik Ebbers ? Java-Entwickler bei der Karakun AG & Java Champion

Michael Vitz ? Senior Consultant bei INNOQ & mehrjährige Erfahrung in der Entwicklung, Wartung und im Betrieb von Anwendungen auf der JVM

Tim Zöller ? IT Consultant bei der ilum:e informatik AG in Mainz & Mitgründer der JUG Mainz

JAXenter: Java hat den Umzug auf Git als Versionskontrollsystem VCS und GitHub als Hosting-Plattform vollzogen Eure Meinung dazu?

Thomas Darimont: Ich denke die Umstellung auf Git und der Umzug nach GitHub wird zu einer höheren Beteilung der Community an der Weiterentwicklung von Java führen, da Git vielen Entwicklern geläufiger ist als Mercurial und GitHub die Codebase des Java-Ökosystems leichter zugänglicher macht

Johannes Unterstein: Ja mei…ist 2020, oder? ¯\_?_/¯

Hendrik Ebbers: Das ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Schritt Wenn man einfach mal in das JDK Repository schaut, kann man direkt PRs für das OpenJDK sehen und jeder GitHub-User kann hier sowohl die PRs als auch die Änderungen kommentieren Aber auch wenn dies ein wichtiger Schritt war, ist der Gesamtprozess der OpenJDK-Entwicklung noch immer an vielen Stellen stark verbesserungswürdig Es kann einfach nicht sein, dass man Hacks kennen muss oder gute Kontakte braucht, um ein Issue im OpenJDK Issue Tracker zu kommentieren Hier muss auf jeden Fall noch einiges passieren, um das OpenJDK zugänglicher zu machen

Michael Vitz: Da ich Java/das JDK primär benutze, ändert sich für mich an dieser Stelle nicht viel Wenn ich dann doch mal durch die Source stöbern möchte, dann sagt mir persönlich das GitHub UI mehr zu als das vorherige

Tim Zöller: Es ist immer zu begrüßen, wenn Open-Source-Projekte auf eine Infrastruktur und eine Plattform setzen, die für so viele Menschen zugänglich ist wie möglich Ob der Code jetzt bei GitHub, GitLab oder Bitbucket liegt, ist da zweitranging, solange er für alle zugünglich und die Prozesse nachvollziehbar sind

Hintergrund

Es ist noch nicht lange her, da wurde verkündet, dass alles für den Umzug des JDK von Mercurial auf Git bereit sei Das Zieldatum ? der 5 September 2020 ? wurde dabei ins Spiel gebracht Man kann viel über Oracle sagen, gerade auch was Termine angeht, doch seit regelmäßige Release-Zyklen für das Java-Ökosystem definiert wurden, hat Oracle keine einzige Deadline gerissen Soll heißen: Seit 5 September, auf den Tag genau, ist der Umzug nach Git vollendet Als Hosting-Plattform wurde, wie im Zuge des Projektes Skara als eindeutige Empfehlung evaluiert wurde, GitHub gewählt

Die neuen Repositorys sind auf Git gehostet und tragen die wenig überraschenden Namen jdk bzw jdk-sandbox, sie sind seit 5 September offen für die Mitarbeit der Community Das Repository jdk/client wurde, wie angekündigt, deaktiviert; das Repository jdk/submit wurde durch den Pull-Request-Befehl /test ersetzt

Wer sich mit Git noch nicht so gut auskennt, für den lohnt sich eventuell ein Blick auf das kostenlose eBook „Pro Git“, das es auf der offiziellen Webpräsenz von Git kostenfrei zum Download gibt

Zu guter Letzt sei hier noch die skara-dev Mailing-Liste erwähnt Diese ist eine erste Anlaufstelle für Bugs und Probleme Alternativ kann man sich auch im IRC #openjdk auf ircoftcnet vernetzen oder in JBS einen Bug melden Sämtliche Informationen zum Umzug gibt es im entsprechenden Mailing von Erik Helin

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Women in Tech: ?Jede Umgebung profitiert von Diversität? (18.09.2020 12:47:01)

In unserer Artikelserie ?Women in Tech? stellen wir inspirierende Frauen vor, die erfolgreich in der IT-Branche Fuß gefasst haben Heute im Fokus: Catherine Tabor, Gründerin von Sparkfly

Die Tech-Industrie wird von Männern dominiert ? so weit, so schlecht Doch langsam, aber sicher bekommt der sogenannte Boys Club Gesellschaft von begabten Frauen: Immer mehr Frauen fassen in der Branche Fuß

Aus diesem Grund wollen wir hier spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben Aber auch Themen wie Geschlechtervorurteile, Herausforderungen oder Förderungsmöglichkeiten kommen zur Sprache

Unsere Woman in Tech: Catherine Tabor, Gründerin & CEO von Sparkfly

Als Technologiepionierin und digitale Visionärin, ist Catherine eine erfahrene Entrepreneurin, die in die letzten 20 Jahre mehrere Unternehmen gegründet und skaliert hat

Ihre Karriere als Unternehmerin begann bereits während ihrer Zeit an der Georgia State University, als sie ein Dog-Walking- und House-Sitting-Unternehmen gründete Zu ihrer Überraschung, entdeckte die Coca-Cola Company ihr Unternehmen und lud sie dazu ein, an einem RFP zur Verwaltung des Mitarbeiterrabattprogramms teilzunehmen Sie gewann das Unternehmen, ging ab von der Universität, baute ihre erste Webseite und begann sich an andere Unternehmen zu wenden Unter Catherines Führung wuchs das Unternehmen erfolgreich und ist inzwischen für mehr als eine Millionen Beschäftigte in über 150 Unternehmen tätig

Die Entwicklung von Sparkfly schritt weiter voran, als Catherine nach einer Möglichkeit zum Tracken von digitalen Leistungen im Abgleich zu deren Nutzung seitens der Beschäftigten suchte Da sie keine dafür passende Technologie fand, erkannte sie die Marktlücke und erwarb ein Unternehmen für die Technologie, welches die Grundlage für das heutige Sparkfly werden wurden, das sich ursprünglich aus Sparkfly Perks heraus entwickelt hat

Catherine und ihr Team gehörten zu den Ersten, welche die Vernetzung zwischen Medien und Point-of-Sale entwickelt haben, und meldeten zwei von ihnen geschaffenen Patente für das Tracken von Mobile Data und Business Loyalty an Sie glaubt, dass mobile Angebote die vereinigende Kraft zwischen Mobile Media und dem Point-of-Sale sein können und wurde von Mobile Marketer?s zu einer der ?Mobile Women to Watch? ernannt
Mit der Anwendung dieser bahnbrechende, neuen Technologie, wächst Sparkfly weiter an und entwickelt innovative Technologien, um echte Geschäftsprobleme zu lösen und echte Ergebnisse für seine Kunden zu erzielen

Des Weiteren fungierte Catherine als Vorsitzende des Marketingausschusses im Vorstand des Woodruff Arts Center und ist derzeit Mitglied des Besucherskomitees der University of Georgia

Ansonsten verbringt sie gerne Zeit mit ihrem Ehemann Matt und ihrer dreizehnjährigen Tochter in ihrem Haus in Atlanta, GA

Was hat dein Interesse für die Tech-Branche geweckt?

Zu Beginn meiner Karriere betrieb ich ein Rabattprogramm und Webseite für Firmenmitarbeiter für große Arbeitgeber und wollte den Nutzen und den Wert dieses Geschäfts aufzeigen Leider gab es keine Möglichkeit, digitale Coupons auf Artikelebene in Echtzeit mit dem physischen Verkaufspunkt im Geschäft zu verbinden

Mein Interesse an der digitalen Technologie ermöglichte es mir, die bestehende Technologie zu erweitern, um dieses Vermögen zu entwickeln Diese Plattform hilft nun einer ganzen Branche von Marketingfachleuten, den Return-on-Investment ROI von Marketingkampagnen besser zu verstehen und zu erhöhen Aber mein Interesse an der digitalen Technologie galt eher der eigentlichen Problemlösung und bezog sich nicht ausschließlich auf die Technologie selbst

Wie verlief dein Weg bis zum jetzigen Beruf? Welche Hindernisse musstest du überwinden?

Ich habe mehrere Unternehmen im Laufe meiner Karriere gegründet, aber der Anfang war eher bescheiden – während meiner Studienzeit an der Georgia State University gründete ich mein erstes Unternehmen Es war ein Concierge-Unternehmen, in dem ich Besorgungen für meine Kunden erledigte, um zusätzliches Geld für die Universität zu verdienen Die Internetdesignfirma meines Mannes baute eine Webseite für dieses Unternehmen Gleichzeitig verwaltete die Coca-Cola Company intern ein Rabattprogramm für Mitarbeiter, in dessen Rahmen den Mitarbeitern Rabatte auf Kinokarten, Six Flags und verschiedene andere Produkte angeboten wurden Die Personalabteilung von Coca-Cola beschloss, dieses Programm für Mitarbeiterrabatte auszulagern, und führte daher eine landesweite Internetsuche durch Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, was SEO war, aber mein Concierge-Unternehmen in Atlanta tauchte bei dieser Suche auf Sie riefen bei mir an und nannten mir allerdings nicht den Firmennamen, aber ich hatte eine Anrufer-ID und wusste, dass es sich dabei um Coca-Cola handelte! Sie waren tatsächlich mit vielen großen Firmen im gespräch, aber ich gewann den Auftrag, das Mitarbeiterrabattnetzwerk für Coca-Cola und alle ihre Mitarbeiter zu verwalten

Mir wurde schnell klar, dass viele große Arbeitgeber ähnliche Rabattprogramme für Mitarbeiter haben Dies gab den Anstoß zur Gründung meines zweiten Unternehmens Die Übernahme der Leitung des Coca-Cola-Rabattprogramms führte zu dem Bedarf an Risikokapital Im Alter von 26 Jahren musste ich viele Stereotypen überwinden, wer oder was ein „Geschäftsinhaber“ oder „Unternehmer“ sein sollte, um dieses Kapital aufzubringen und mein Unternehmen wachsen zu lassen Nun leite ich seit über 20 Jahren erfolgreich Unternehmensrabattprogramme

Mit meinem ersten Unternehmen sparte ich Kunden Zeit ein, indem ich Besorgungen für sie physisch erledigte Mit meinem zweiten Unternehmen verwaltete ich Rabattprogramme für große Firmen, durch das Anbieten von Rabattkarten oder Coupons für Mitarbeiter Sparkfly Inc, mein drittes Unternehmen, verbindet digitale Werbeaktionen, Rabatte und Coupons mit der physischen Verkaufsstelle Unsere digitale Technologie wurde speziell für diesen Zweck entwickelt Das Haupthindernis für Sparkfly Inc bestand darin, etwas völlig neues zu erfinden Die Wahrnehmung auf dem Markt war die, dass der Point-of-Sale sehr fragmentiert und schwer zu integrieren war und es immer noch ist Immer wieder wurde mir gesagt, dass dies ein vergeblicher Versuch sei, aber wir haben die Technologie geschaffen, um die Punkte zwischen digitalen Coupons und der physischen Registrierkasse erfolgreich zu verbinden

Mit 26 Jahren musste ich viele Stereotypen überwinden, was oder wer ein „Geschäfts-inhaber“ oder „Unternehmer“ sein sollte, um Kapital zu beschaffen und mein Unternehmen auszubauen

Vorbilder und Unterstützer

Meine Eltern haben immer an mich geglaubt, mich unterstützt und waren mir Prüfsteine Sie sind Menschen von großem Charakter, die mir vorgelebt haben, wie man das Leben und die Arbeit mit Integrität, Ehrlichkeit und Bescheidenheit angeht Als ich mit meinem Botengeschäft begann und den Vertrag mit Coca-Cola gewann, wusste ich, dass dieses Geschäftsmodell auch auf andere Organisationen ausgedehnt werden und wachsen könnte Als meine anfänglichen Bemühungen, Risikokapital aufzubringen, scheiterten, ging ich meine Pläne mit meinen Eltern durch Wir sprachen über meinen Bedarf an Startkapital zur Finanzierung der Technologieentwicklung und meiner Geschäftsexpansion Meine Eltern, beide Schullehrer, glaubten an mich und nahmen einen Kredit von 5000 Dollar für ihren Honda Accord auf, der zum Startkapital für mein Unternehmen wurde

Ich habe auch eine Reihe von Geschäftsvorbildern Da ich das Glück hatte, viele Menschen in meinem Leben zu haben, die mir auf meinem Weg geholfen haben, bin ich mir nicht sicher, ob ich nur eine bestimmte Person nennen kann

Vorbilder sind nicht immer zwingend Menschen, die man kennt Es sind vielleicht auch Menschen, die einem Hoffnung geben

Als jemand, der sich für Frauen einsetzt, fühle ich mich zu Frauen hingezogen, die einen Weg zum Durchhalten gefunden haben, und ich neige dazu, ihre Karrieren und Unternehmen mit großem Interesse zu verfolgen Soziale Medien haben dazu beigetragen, Geschichten von Frauen zu verbreiten, die bereits in den Phasen waren, in denen ich mich zu verschiedenen Zeitpunkten meines Berufsleben befinde Diese Geschichten ermutigen und befähigen andere, wie mich selbst, und machen uns bewusster, dass Frauen in herausragenden Führungspositionen in der Wirtschaft erfolgreich sein können

Wurden dir in deiner Karriere auch bewusst Steine in den Weg gelegt?

Natürlich Tausende von Malen Wenn man versucht, eine Industrie zu unterbrechen, wird es immer Pessimisten geben

In den frühen Tagen des Experimentierens mit der Technologie, die diese Industrie schließlich revolutionieren würde, schaute mich ein Risikokapitalgeber an und sagte: „Catherine, manchmal muss man einfach wissen, wann man aufhören muss Er glaubte einfach nicht, dass ich eine Technologieplattform aufbauen könnte, um schnell technologische Lösungen am Point-of-Sale zu entwickeln Diese Interaktion hat mich während meiner gesamten Karriere begleitet

Ein anderer Risikokapitalgeber sagte: „Kein Point-of-Sale-Unternehmen wird sich jemals mit Ihnen zusammenschließen, bevor Sie einen Kunden haben? Und ich habe auch bewiesen, dass das nicht wahr ist

Ich wurde im Atlanta Journal von einer anderen Person als „der ultimative Außenseiter“ bezeichnet, was meiner Meinung nach bedeutet, dass ich „die am wenigsten wahrscheinliche Person bin, von der sie glauben, dass sie tatsächlich erfolgreich sein könnte“ Das ist bestenfalls ein hinterhältiges Kompliment

Konkurrenten, Partner und sogar Kunden haben versucht, unser geistiges Eigentum oder unsere Methoden, Arbeitsabläufe und Prozesse zu nutzen, um zu versuchen, eine ähnliche Plattform aufzubauen Es sind nicht immer nur negative Bemerkungen Es hat auch Versuche gegeben, mein geistiges Eigentum zu stehlen Das ist ein enormes Risiko, wenn man ein First-Mover in der Technologie ist

Ein Tag in Catherines Leben

Ich habe ein eingeschworenes Team, das mit beispielloser Transparenz und Zusammenarbeit miteinander kommuniziert Wir beginnen den Tag als Senior-Team mit einem „Stand-up“ Meeting, bei dem wir einen sehr offenen Kommunikationsfluss über die Chancen, an denen wir arbeiten, die Herausforderungen, die wir bewältigen müssen, und unsere Priorisierung haben Als technisches Start-up-Unternehmen ist es leicht, sich ablenken zu lassen; es ist wichtig, dass wir uns alle kontinuierlich an Prioritäten orientieren

Ich verbringe einen guten Teil meiner Zeit damit, zu entscheiden, wie ich unsere Vertriebs- und Marketingaktivitäten besser ermöglichen und ausbauen und unserem Vertriebsteam Türen öffnen kann Für unsere Kunden überlege ich, wie wir ihnen unsere strategischen Erkenntnisse am besten vermitteln können und wie die Fähigkeiten unserer Plattform genutzt werden können, um ihnen einen Mehrwert zu bieten

Ich konzentriere mich auch auf den Geschäftsbetrieb, um sicherzustellen, dass wir unsere Ziele, Projektionen und die Verpflichtungen, die wir gegenüber unseren Kunden, dem Vorstand und unseren Investoren eingegangen sind, erfüllen

Ich bin auf jeden Fall Coach und verbringe meine Zeit damit, mit den Mitgliedern des Sparkfly-Teams zu arbeiten Ich helfe ihnen zu verstehen, dass das Wort „nein“ oft einfach nur „nicht jetzt“ bedeutet, und ich betone, dass es für jede Herausforderung eine Lösung gibt

Ich neige dazu, immer viel zu tun, während ich das Geschäft beaufsichtige Um organisiert und konzentriert zu bleiben, frage ich mich ständig: „Was ist die wichtigste und beste Nutzung meiner Zeit?“, um mich daran zu erinnern, mich auf die wichtigsten und strategisch wichtigsten Punkte zu konzentrieren, um das Geschäft voranzubringen

Jetzt, da das Sparkfly-Team gewachsen ist, kann ich mehr delegieren Ich arbeite mit einer erstaunlichen Gruppe von Menschen um mich herum zusammen, denen ich vertraue Ich liebe es, dem Team dabei zuzusehen, wie es seine Aufgaben priorisiert, Herausforderungen durchdenkt, eng zusammenarbeitet und nach seinem Urteilsvermögen und Instinkt handelt, um Projekte abzuschließen

Etwas, was ich nach mehr als 10 Jahren der Leitung von Sparkfly sehr genau weiß, ist, dass das Team, gepaart mit der Technologie, der einzige Weg ist, um sicherzustellen, dass wir weiterhin skalieren können

Auf bist du am meisten stolz in deiner Karriere

Am meisten stolz bin ich darauf, dass wir die Sparkfly Plattform für Angebotsmanagement erfolgreich aufgebaut und implementiert haben Wir haben genau das getan, von dem mir 10 Jahre lange alle gesagt haben, dass es unmöglich zu erreichen sei

Warum gibt es so wenig Frauen in der Tech-Branche?

Ich glaube, dass die Frauen aufholen, obwohl es lange Zeit schwer zu fassen schien, vielleicht, weil man lange Zeit glaubte, dass Männer in Mathematik und Wissenschaft einfach besser seien als Frauen Ich habe das Gefühl, dass sich diese Paradigmen langsam ändern und dass mehr Frauen auf den Markt drängen

Heute gibt es Organisationen wie „Girls Who Code“ oder „Code With Klossy“, die junge Frauen sichtlich ermutigen, in der Technologie aktiver zu werden Ich hoffe, dass sich diese Dynamik weiter aufbaut und wächst

Jede Umgebung profitiert von mehr Diversität, daher wäre es positiv, ein Ökosystem zu haben, das in MINT vielfältiger ist

Welche Hürden müssen Frauen heute immer noch überwinden?

Sexismus Diese Vorstellung, dass Frauen einfach nicht so gut wie Männer sind Ich bin die Mutter einer dreizehnjährigen Tochter und es gibt immer noch diese Vorstellung bezüglich junger Frauen, dass Mathematik, Wissenschaft und Technik „Männersache“ sei Ich glaube, es ist wirklich ein Stigma, dass Männer in all diesen Bereichen besser sind Dass Männer bessere Programmierer, stärker in Mathematik und natürliche Disruptor sind

Würde unsere Welt anders aussehen, wenn mehr Frauen im MINT-Bereich arbeiten würden?

Wir alle wissen, dass Männer und Frauen sehr unterschiedliche Kommunikationsfähigkeiten haben Ich glaube, dasselbe gilt für die Fähigkeiten zur Problemlösung; der Ansatz ist unterschiedlich Wenn mehr Frauen in MINT arbeiten würden, würden wir wahrscheinlich eine ausgewogenere Herangehensweise an Fragen und Ergebnisse sehen Jede Umgebung profitiert von mehr Diversität, daher wäre es positiv, ein Ökosystem zu haben, das in MINT vielfältiger ist

Auch aus wirtschaftlicher Sicht gibt es Möglichkeiten für Fernarbeit, die Frauen nutzen könnten Dabei handelt es sich um gut bezahlte Jobs, die nicht unbedingt eine persönliche, tägliche Berichterstattung erfordern Ich denke, das könnte Frauen, die möglicherweise außerhalb der großen Städte leben, mehr wirtschaftliche Möglichkeiten bieten

Die Diskussion über Diversität nimmt Fahrt auf Wie lange wird es dauern, bis wir Ergebnisse der aktuellen Debatte sehen?

Es gibt zwar viele Debatten über Diversität, aber ich denke, der Wendepunkt wird der sein, wenn wir anfangen, größere Prozentsätze von Frauen in mehr Entwicklungsteams, Vorständen, Führungsteams und generell mehr Frauen mit technologischen Karrieren zu sehen Während mein Unternehmen im Moment Entwickler einstellt, sehe ich nicht viele weibliche Lebensläufe Wir brauchen mehr Frauen im Einstellungspool!

Ich freue mich sehr für meine Tochter ehrlich gesagt, da es für sie noch mehr Beispiele erfolgreicher Frauen in MINT gibt, einschließlich ihrer eigenen Mutter In meiner Generation waren unsere Mütter Lehrerinnen, Krankenschwestern oder Sekretärinnen übrigens alles edle Berufe Eine Tech-Unternehmerin zu werden, war nie etwas, woran ich gedacht habe, als ich aufwuchs, oder als eine potenzielle Chance für mich betrachtet habe Ich hatte keine Ahnung, dass es diese Möglichkeiten gab Die heutige Generation von Frauen wächst sehr zuversichtlich auf, dass sie alles sein und tun können, was sie wollen Hoffentlich wächst diese ganze Generation junger Frauen mit der gleichen Mentalität auf: „Warum nicht ich?

Heute geht es um mehr Sichtbarkeit und Bewusstsein für Frauen in Führungspositionen, aber zu welchem Zeitpunkt wird sich diese Diskussion auf Arbeitsplätze, Führungspositionen und Vorstandsführung auswirken? Ich weiß es nicht, wie lange es dauern wird, aber ich hoffe, dass es nicht allzu lang sein wird, wie manche es glauben, vor allem, wenn sich diese Generation junger Frauen wirklich zu mehr ermächtigt fühlt

Tipps & Tricks

Das erste, was jede junge Frau sich fragen sollte, ist: Warum nicht ich? Außerdem solltet ihr euch darüber bewusst sein, dass alles möglich ist Natürlich könnt ihr das!

Die Branche wird hart sein Es gibt Widerstand, aber es gibt auch viele Frauen, die Erfolg haben Es geht darum, Ausdauer und Hoffnung zu haben Frauen müssen wissen, dass sie „Nein“ viel öfter hören werden, als sie es sich vorstellen können Ich habe tausende Male „Nein“ gehört, aber von Zeit zu Zeit habe ich auch ein „Ja“ vernommen Ihr müsst belastbar sein und euch wieder aufrichten, bereit machen und vorwärts gehen Wenn ihr auf etwas hinarbeitet, an das ihr wirklich glaubt, solltet ihr niemals aufgeben

Es ist eine meiner Hoffnungen, dass mehr Frauen, die sich bereits in der Technikwelt zurechtfinden, bereit sein werden, ihre Zeit als Mentorinnen für unsere Jugend und auch für diejenigen, die noch am lernen sind, zur Verfügung zu stellen Es ist meine feste Überzeugung, dass Frauen von einer Mentorschaft profitieren können und dass sie so früh wie nur möglich in ihrer Karriere danach suchen sollten

Ich ermutige alle und jeden dazu, offen dafür zu sein, Erfahrungen von denen zu sammeln, die vor ihnen waren und sich nicht davor zu scheuen, eine Mentorin zu suchen Es war sehr hilfreich für mich, dass es Menschen gibt, an die ich mich wenden kann, wenn ich schwierige Entscheidungen zu treffen habe Eine Mentorin ist auch eine Schulter, an die man sich anlehnen kann, wenn man unsicher oder frustriert ist sowie immer dann, wenn man Unterstützung oder Rat braucht

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Eclipse IDE 2020-09: Java 15 Support & verbesserte Styles (18.09.2020 12:09:57)

Nachdem bereits kürzlich eine neue Version der NetBeans IDE veröffentlicht wurde, ist nun auch wieder das regelmäßige Simultaneous Release der Eclipse IDE an der Reihe Mit an Bord der Eclipse IDE 2020-09 ist die Unterstützung für Java 15 und aarch64 Linux sowie eingebettetes Nodejs für alle Tools, die auf dem Language Server Protocol basieren

Die Eclipse Foundation hat sich bereits seit einiger Zeit von ihrem großen jährlichen Release-Zyklus mit kleineren Update-Releases alle drei Monate verabschiedet Stattdessen gibt es nunmehr auch kein dezidiertes Major Release mehr, sondern ?nur noch? vier gleichberechtigte Versionen pro Jahr Zugegebenermaßen trauert man hier und da doch dem Marketingeffekt hinterher, den das große Update mit sich brachte, genau wie den schönen Namen: Eclipse Luna, Eclipse Mars, Eclipse Neon, Eclipse Oxygen

Dieser kleine Wermutstropfen hat allerdings keinen Einfluss auf das Projekt an sich: Wieder nahmen über 71 Projekte an dem Simultaneous Release der Eclipse IDE 2020-09 teil; insgesamt umfasst das Update 66,5 Millionen Zeilen Code von 122 Committern und 214 Contributors Beeindruckend wie immer! Und natürlich hat auch wieder Holger Voormann @howlger ein Video mit den wichtigsten Neuerungen erstellt, das wir euch nicht vorentahlten wollen:

Eclipse IDE 2020-09: Das ist neu für Java-Entwickler

Wie immer gibt es auch in Eclipse 417, wie die Entwicklungsumgebung offiziell auch genannt wird, die Unterstützung für die aktuellste Java-Version Im Falle der Eclipse IDE 2020-09 ist das Java 15 Das Paket für den Support der Features aus JDK 15 in den Eclipse Java Development Tools gibt es im Eclipse Marketplace Unter anderem können Nutzer damit Textblöcke, Records, Sealed Classes und das Pattern Matching für instanceof verwenden Allerdings gilt hier wie immer, dass die Preview-Option aktiviert sein muss für die Sprachfeatures aus Java, die sich noch im experimentellen Stadium befinden

Wer das Testing-Tool JUnit in Eclipse nutzt, kann sich über einen neuen Eintrag im Kontextmenü der JUnit-Ansicht freuen: Mit einem einzigen Klick können alle Nodes eingeklappt werden Ebenfalls in der JUnit-Ansicht können die Ergebnisse ab sofort auch nach Ausführungszeit sortiert werden, wobei die Standardsortierung nach wie vor von der Ausführungsreihenfolge ausgeht

Der Java-Editor wurde natürlich auch überarbeitet Content Assist unterstützt ab Eclipse 417 passende Substrings und Subwords für Typen Während Substrings immer angezeigt werden, kann das Anzeigen von passenden Subwords in den Einstellungen abgeschaltet werden Ebenfalls neu ist im Java-Editor ein Tab Namens Optimization Dort werden Cleanups vom Lazy Operator und vom Regex Precompiler gesammelt, die die Performance verbessern siehe Bild

Der neue Optimization-Tab / Quelle: Eclipse Foundation

Zusätzlich wurde ein neues Cleanup freigeschaltet, mit dem via Objectsequals die Methode equalsObject implementiert wird Dadurch soll die Codebase verkleinert und die Lesbarkeit verbessert werden Ein neues Cleanup, das die Ausführung regulärer Ausdrücke optimiert, indem es sie vorkompiliert, ist ebenfalls in der neuen Eclipse-Version verfügbar

Sämtliche Neuerungen für Java-Entwickler gibt es auf der News-&-Noteworthy-Seite für die Java Development Tools in der Eclipse IDE

Eclipse IDE 2020-09: Das ist neu in der Plattform

Individualität ist ein großes Thema bei der Eclipse-Plattform: Jeder Entwickler soll möglichst optimale Einstellungsmöglichkeiten für seine Entwicklungsumgebung haben Besonders optisch dürfte die Eclipse IDE mittlerweile bei jedem Nutzer ein wenig anders aussehen ? technisch ist das durch die unterschiedlichen Pakete, Plug-ins und Add-ons sowieso gegeben In der neuesten Version kann unter anderem die Schriftart für die Darstellung der Dateibäume und ?tabellen der einzelnen Ansichten angepasst werden

Optisch verbessert wurde auch das GTK Light Theme, das sich nun mit dem Standardtheme GTK3 Adwaita besser verwenden lässt

Alte Version:

Quelle: Eclipse Foundation

Neue Version:

Quelle: Eclipse Foundation

Für Windows-Nutzer sorgt das Standard Widget Tool nun für native dunke Kontextmenüs und Dropbox-Pfeile Diese waren zuvor noch im alten, hellen Design gehalten Endlich! Ebenfalls freudig überrascht dürften Linux-Nutzer sein, deren Maschinen auf Linux AArch64 Arm64 laufen: Die Binarys hierfür sind nun für einen Test freigegeben Somit müssen auch diese User bald nicht mehr auf ihre Eclipse IDE verzichten

Die Eclipse-Plattform läuft ab Eclipse 417/Eclipse IDE 2020-09 auf Java 11 und damit ist Java 11 eine absolute Voraussetzung für die Nutzung der Entwicklungsumgebung

Sonstige Änderungen

Für PHP-Entwickler ist zunächst einmal wichtig, dass das Hauptrepository der PHP Development Tools nun auf GitHub liegt Auch die Performance der Plug-ins wurde offenbar verbessert, es wird von schnelleren Startzeiten gesprochen Achja: Die Eclipse JavaScript Development Tools müssen nun nicht mehr installiert sein, um die PDTs zu nutzen: Eclipse PHP wird nun mit Eclipse WildWebDeveloper erstellt

CDT, also die C/C++ Development Tools, sind in Version 100 Teil des Simultaneous Release Sie laufen nun ebenfalls auf Java 11, wie es die Plattform vorschreibt Die nativen Komponenten der CDT sind nun allerdings nicht mehr so kompliziert und können nun auf jeder Plattform erstellt werden, auf der auch Docker läuft Für die Code-Analyse gibt es einen neuen no discard-Checker

Weitere Informationen zu sämtlichen Änderungen in allen Projekten gibt es auf der New-&-Noteworthy-Seite, herunterladen kann man die neue Version der Entwicklungsumgebung auf der offiziellen Webseite zum Release

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Dieser Anfang ist leicht: Eine kompakte Einführung in die Programmiersprache Python (18.09.2020 12:00:50)

Die Einsatzgebiete der ehemaligen Skriptsprache sind umfassend Vielfältige Arten von Anwendungen können mit Python programmiert werden Dieser Artikel führt Sie in die Grundkonzepte der Sprache ein, gibt einen Überblick über die Sprachstrukturen und zeigt, wie Sie mit Python erste Programme schreiben So erhalten Sie die Basis für eine weitergehende Beschäftigung

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Neu im Kiosk: Das Entwickler Spezial ?CI/CD ? ein Trend mit Geschichte? (18.09.2020 08:40:30)

Continuous Integration CI und Continuous Delivery CD sind große Trend-Themen in der aktuellen IT-Welt Darum widmen wir diesen Themen eine ganze Ausgabe des Entwickler Spezial Vol 25: CI/CD Ob Automatisierung, DevOps oder Cloud, das alles finden Sie in der neuen Ausgabe Jetzt im und am Kiosk!

Liebe Leserin, lieber Leser!

Java, JavaScript und PHP: Alle drei Programmiersprachen feiern in diesem Jahr ihren 25 Geburtstag Seitdem hat sich viel getan: Vom Monolithen zum Microservice ins Monorepo, vom Wasserfall in die agile Welt und zu DevOps wurden etablierte Konzepte neu gedacht 25 Jahre wirken in diesem Kontext wie eine enorm lange Zeit und es scheint fast erstaunlich, dass überhaupt ein Stein so lange auf dem anderen blieb

Manchmal sind es aber selbst in der IT genau diese langen Zeiträume, die zu einem Reifungsprozess führen, der sich zum Trend wandelt So scheint es mit Continuous Integration CI und Continuous Delivery CD zu sein Bereits 1989 fand die Grundidee hinter der kontinuierlichen Integration neuer Codestücke eine erste Erwähnung, 1991 wurde der Begriff mit der Brooch-Methode geprägt und 1997 wurde das Extreme Programming XP definiert, das bis heute Einfluss auf die Softwareentwicklung hat und Continuous Integration methodisch etablierte Die Autoren des XP, Kent Beck und Ron Jeffries, waren 2001 auch an der Formulierung des Agilen Manifests beteiligt, das sogar noch einen Schritt weitergeht und folgendes erstes Prinzip definiert: ?Our highest priority is to satisfy the customer through early and continuous delivery of valuable software?

Continuous Delivery war somit schon damals konzeptuell relevant 2009 folgte schlussendlich die Definition von DevOps als Methode ? und der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt

Heute sind CI und CD große Trends in der Softwareentwicklung; die Abkürzung CD ist sogar nicht mehr ganz eindeutig: Neben der Idee des Continuous Delivery gibt es inzwischen auch das Continuous Deployment, bei dem der Code tatsächlich mehrfach am Tag in die Produktion gebracht wird Das ist weit weg von den ursprünglichen Vorstellungen einer reinen Continuous Integration, die vor mehr als 30 Jahren definiert wurden Inzwischen sind CI und CD zu einem eigenen Mikrokosmos aus Methoden und Tools geworden und bilden eine Art Königsdisziplin für DevOps-Entwickler Der Abstand von Entwicklung zu Betrieb wird immer kleiner und doch wird der Code dabei eher besser als schlechter Ein spannendes Thema

Das ist Grund genug, diesem Thema eine eigene Ausgabe zu widmen: CI, CD, Jenkins und Docker, Cloud-Technologien und strategische Überlegungen, wie die Arbeit rund herum organisiert werden kann; das alles finden Sie in diesem Entwickler Spezial Wie immer fokussiert sich die Ausgabe mit dem schwarzen Cover dabei ganz auf ihren Schwerpunkt

Das reguläre Entwickler Magazin ist geprägt von einer großen Vielfalt von Themen; ab der folgenden Ausgabe, so viel sei schon verraten, kommt sogar eins mehr hinzu In Zukunft wird eine regelmäßige PHP-Kategorie im Entwickler Magazin ihren Platz finden, die unseren Webtech-Bereich abrundet Das Entwickler Spezial hingegen verändert sich nicht ? es behält das gewohnte und bewährte Konzept der Schwerpunkte bei, die sowohl für Einsteiger als auch für Experten auf dem jeweiligen Gebiet neue Einblicke in einen Trend, eine Themenwelt der IT bieten Von der Cutting Edge bis in die etablierten IT-Szenen: Viermal im Jahr schauen wir ganz genau hin So auch dieses Mal mit CI und CD Von der Erfindung von DevOps bis zu den Automatisierungstrends 2020 reicht die Bandbreite der Themen dieser Ausgabe

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des Entwickler Spezial CI/CD!

Ann-Cathrin Klose
Redakteurin

Die Highlights: Entwickler Spezial Vol 25: CI/CD

Automatisierung: die Trends 2020
Kontinuierlich mehr automatisieren
Gilad David Mayaan

Jenkins-less CI/CD mit Kubernetes
Mit der Migration zu Kubernetes wird bei Jenkins alles anders
Gerd Aschemann

Dockerize your Toolchain!
Die eigene Toolchain im Docker-Container testen
Tommy Mühle

Roadmap einer spannenden Reise
Voraussetzungen für Continuous Deployment in Unternehmen
Stephan Kaps

Der Beitrag Neu im Kiosk: Das Entwickler Spezial „CI/CD ? ein Trend mit Geschichte“ ist auf entwicklerde erschienen


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