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Kurz und bündig: Microsoft veröffentlicht .NET Core 3.1 und ASP.NET Core 3.1 (04.12.2019 16:43:26)

Microsoft hat NET Core 31 gemeinsam mit ASPNET Core 31 veröffentlicht Das LTS-Release hat drei Jahre Support und bietet Projekten dadurch Planungssicherheit Es soll sich um eine gegenüber NET Core 30 leicht verbesserte Version handeln, deren Fokus Stabilität ist Große Neuerungen gibt es bei Blazor

Microsoft hat NET Core 31 LTS veröffentlicht Passend zum Release sind zudem ASPNET Core und das Entity-Framework EF Core in der Version 31 erschienen Synchron dazu wurde Visual Studio 2019 Version 164 freigegeben, worüber wir separat berichten Es wird empfohlen, jetzt rasch auf NET Core 31 umzusteigen, da zwischen dem 3 März 2020 und August 2021 die Vorgängerversionen aus dem Support fallen

Stabilität steht bei Version 31 LTS im Fokus: NET Core 31 soll drei Jahre Langzeitsupport erhalten, gegenüber NET Core 30 sind indes nur wenige Features verändert worden NET Core 30 ist erst vor rund zwei Monaten erschienen und verfügte laut Microsoft bereits über eine stabile Basis Mit dem LTS-Release sei NET Core 31 LTS jetzt tragfähig für Geschäftsanwendungen und reif für die Produktion, teilt Richard Lander, der Program Manager beim NET-Team, in der Release-Meldung mit

Größte Neuerungen: Blazor und Windows Desktop

Die größten Neuerungen bringt NET Core 31 bei Blazor und dem Windows Desktop Folgende Änderungen für Blazor sind enthalten: Razor-Komponenten bekommen partiellen Klassen-Support, Toplevel-Komponenten können Pass-Parameter erhalten Es gibt ein neues Hilfstool für das Taggen von Komponenten Für Events in Blazor gibt es jetzt eine Funktion, die bei Bedarf Default-Aktionen verhindert

In der neuen Version können Entwickler zudem das Propagieren von Events in Blazor-Apps unterbinden Während der Entwicklung von Blazor-Apps können jetzt detaillierte Fehlermeldungen eingesehen werden Beim HttpSysServer werden nun gemeinsame Warteschlangen shared queues unterstützt Und auch für SameSite-Cookies gibt es Breaking Changes Auf dem NET-Blog können die Neuerungen bei ASPNET Core 31 im Detail nachgeschlagen werden Interessierte Entwickler finden die Release Notes zu NET Core 31 auf GitHub

Laut Microsoft sei NET Core 30 bereits „kampferprobt“ gewesen, da es über Monate hinweg auf dotnet und Bing getestet wurde Die Unterstützung von Raspberry Pi und ARM-Chips war ein großer Schritt Eine Zusammenfassung der Neuerungen bei NET Core 30 steht im Original-Blogpost unter Recap Einschlägige Autoren haben hier auf entwicklerde im Expertencheck über die neuen Features in NET Core 30 ausführlich berichtet

Breaking Change bei Form Controls: Einige Steuerelemente sind obsolet

Einige Form Controls sind aus NET Core 31 entfernt worden, dies betrifft DataGrid, ToolBar, ContextMenu, Menu, MainMenu und Menultem Sie sind bereits 2005 in NET Framwork 20 durch mächtigere Steuerelemente ersetzt worden In der Visual Studio Desinger Toolbox waren sie schon seit langem nicht mehr standardmäßig enthalten Microsoft hat sich entschieden, sie nun ganz zu entsorgen Im Blogpost von Richard Landers auf den NET-Seiten finden Betroffene Empfehlungen für die aktuellen Alternativen zu den entfernten Steuerelementen Dies ist ein Breaking Change, der zu Fehlermeldungen führt, wenn man NET-Core 30-Anwendungen im NET- Core-Windows-Forms-Designer der neuesten Version öffnet Das NET-Team von Microsoft empfiehlt daher, in den Vorgängerversionen geschriebene Anwendungen für NET Core 31 aufzurüsten und statt der obsolet gewordenen Steuerelemente die gängigen Alternativen einzubauen Am leichtesten geht das mit „Suchen und Ersetzen“

„As we got further into the Windows Forms designer project, we realized that these controls were not aligned with creating modern applications and should never have been part of the NET Core port of Windows Forms We also saw that they would require more time from us to support than made sense Our goal is to continue to improve Windows Forms for high DPI, accessibility, and reliability, and this late change was required to enable us to focus on delivering that“ –  aus Richard Landers Blogpost

 

Closing Life Cycles: Umstieg auf NET Core 31 wird empfohlen

Die Vorgängerversionen fallen nun schrittweise aus dem Support, teilweise haben sie bald ihr „Lebensende“ erreicht: NET Core 30 erreicht sein Supportende in drei Monaten, am 3 März 2020 Der Support für NET Core 22 endet am 23 Dezember 2020 NET Core 21 wird noch bis August 2021 mit Updates versorgt dies war das letzte LTS-Release Da die Lebenszyklen der Vorgängerversionen sich nun schließen, empfiehlt Microsoft einen möglichst raschen Umstieg auf NET Core 31

Downloads & Services

Interessierte Entwickler können NET Core 31 in Versionen für Windows, macOS und Linux direkt vom NET-Blog herunterladen Die Docker-Images befinden sich auf dem DockerHub Als Installationshilfe bietet Microsoft einen SnapInstaller an Für Entwickler, die mit Visual Studio 2019 arbeiten, ist kein separater Download erforderlich: In Version 164 von Visual Studio 2019 ist NET Core 31 bereits mitenthalten Die Details können im ursprünglichen NET-Blogpost von Richard Landers, dem Program Manager des NET-Teams, nachgelesen werden Dort finden Entwickler Hinweise dazu, welche Plattformen und Chips NET Core 31 unterstützen Richard Landers hat in seinem Beitrag auch vier Linklisten zusammengestellt, die beim Umstieg auf NET Core 31 weiterhelfen

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Brauchen wir das Service Mesh? Sinn und Sinnlosigkeit von Istio, Linkerd und Co. (04.12.2019 12:00:14)

Innerhalb des letzten Jahres hat sich das Service Mesh zu einem essenziellen Teil des Cloud-native-Stacks entwickelt Große Unternehmen wie Ticketmaster oder PayPal haben ein Service Mesh bereits zu ihren Produktionsanwendungen hinzugefügt Was aber ist ein Service Mesh eigentlich? Ist diese Art Tool überhaupt relevant? Und wenn ja, warum?

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Women in Tech: ?Ich möchte als Frau erkennbar sein, ohne dass es Einfluss darauf hat, wie ich in meinem Beruf anerkannt werde? (04.12.2019 11:56:13)

In unserer Artikelserie ?Women in Tech? stellen wir inspirierende Frauen vor, die erfolgreich in der IT-Branche Fuß gefasst haben Heute im Fokus: Katrin Rabow, selbständige Beraterin und Studentin der Wirtschaftsinformatik

Die Tech-Industrie wird von Männern dominiert ? so weit, so schlecht Doch langsam, aber sicher bekommt der sogenannte Boys Club Gesellschaft von begabten Frauen: Immer mehr Frauen fassen in der Branche Fuß

Aus diesem Grund wollen wir hier spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben Aber auch Themen wie Geschlechtervorurteile, Herausforderungen oder Förderungsmöglichkeiten kommen zur Sprache

Unsere Woman in Tech: Katrin Rabow

Katrin Rabow hat fünfzehn Jahre lang als selbständige Beraterin kleine Unternehmen in ihrem kaufmännischen Alltag unterstützt Seit 2015 studiert sie Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt, wo sie immer wieder Möglichkeiten sucht, ?harte? Themen wie Software Engineering mit ?soften? Bereichen wie Unternehmenskultur zu verbinden

Neben Uni, Familie und ein bisschen Geldverdienen bleibt zum Glück noch etwas Zeit für Meetups oder Un-Konferenzen zu allen Themen rund um Softwareentwicklung

Was hat dein Interesse für die Tech-Branche geweckt?

Ich hatte in der Schule ein oder zwei Jahre ?EDV? als Wahlfach Da haben wir ein bisschen BASIC programmiert und das hat mir auch Spaß gemacht, aber die ganz große Tech-Begeisterung blieb noch aus Obwohl wir zu Hause immerhin relativ früh einen C64 stehen hatten, habe ich den, soweit ich mich erinnere, nur zur Textverarbeitung oder zum Spielen genutzt

Als ich Abitur gemacht habe, galt Wirtschaftsingenieurwesen gerade als der Karriereweg, weswegen ich mich um einen Studienplatz sowohl für WI-Elektrotechnik als auch WI-Maschinenbau beworben habe Ich habe sogar noch das Vorpraktikum gemacht, das man dafür brauchte, dann aber im letzten Moment beschlossen, dass mir das doch alles zu technisch ist ! und stattdessen eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau gemacht

Es wäre schön, wenn wir Diversität irgendwann nicht mehr diskutieren, sondern einfach leben

Erst einige Jahre später, nachdem ich mich mit einem Buchhaltungsservice selbständig gemacht hatte, habe ich dann mein Interesse nicht nur an der Anwendung von Software gefunden, sondern mit meinen rudimentären Kenntnissen ein bisschen an den Formularen für Auswertungen oder Rechnungsdruck gebastelt Es hat dann aber nochmal 15 Jahre gedauert, bis ich mich entschieden habe, an der TU Darmstadt Wirtschaftsinformatik zu studieren und endlich einigermaßen strukturiert programmieren zu lernen

Vorbilder und Unterstützer

Mein Vorbild ist tatsächlich am ehesten ? auch wenn es ein bisschen banal klingt ? meine Mutter Die hat zwar mit Technik gar nichts am Hut, aber sie hat sich sehr für Rechte von Frauen und Gleichberechtigung eingesetzt Als Kind habe ich das gar nicht so außergewöhnlich empfunden, aber es hat mich natürlich schon geprägt Ich habe zu Hause niemals gesagt bekommen, dass ich irgendetwas als Frau nicht machen könnte ? eher wurde ich vielleicht sogar ein bisschen in die Richtung gedrängt, nicht ?nur? Hausfrau und Mutter werden zu wollen, worüber man sich sicherlich auch streiten könnte

Ein Tag in Katrins Leben

Im Moment studiere ich praktisch Vollzeit und betreue nur nebenbei noch ein paar der alten Kunden

Hindernisse

Hindernisse hatte ich glücklicherweise überhaupt nicht Im Gegenteil ich hatte immer viel Unterstützung ? in frühen Jahren von meinen Eltern und Großeltern, in den letzten Jahren ganz viel durch meinen Mann und meine Kinder, die durch mein Studium schon auch gefordert waren, etwas schneller erwachsen zu werden als einige ihrer Altersgenossen

Die Diskussion über Diversität nimmt Fahrt auf Wie lange wird es dauern, bis wir Ergebnisse der aktuellen Debatte sehen?

Es wäre schön, wenn wir das irgendwann nicht mehr diskutieren, sondern einfach leben Ich wünsche mir sehr, dass wir nicht mehr darüber reden, welches Geschlecht, welche Hautfarbe, welche Herkunft jemand hat und uns als eine Gemeinschaft sehen, die von der Vielfältigkeit der anderen profitiert und Andersartigkeit nicht so sehr als Bedrohung empfindet

Ich möchte nicht als Teilnehmer bei einer Konferenz zugelassen werden, eine Auszeichnung erhalten, als Sprecher eingeladen werden, weil ich eine Frau bin! Vielleicht müssen wir im Moment durch Regeln für Diversität sorgen, aber wir werden unser Ziel erst erreicht haben, wenn keine Regeln mehr erforderlich sind Ich bezweifle manchmal, dass ich das noch erlebe, aber zumindest habe ich Hoffnung für die Generation meiner Kinder

Frauen in Mint

Im Alltag gibt es immer wieder kleine typische Situationen, wie zB die Frage, ob ich sicher bin, dass ich unseren Router selbst einrichten kann, oder ob ich wirklich so viel Arbeitsspeicher in meinem Rechner brauche – vermutlich mit dem Gedanken, dass für die bisschen Textverarbeitung oder das Ausdrucken von Kochrezepten auch der ausgediente Laptop meines Mannes reichen würde Da ärgere ich mich dann für einen Moment, obwohl ich weiß, dass ich in meinem Denken leider auch selbst manchmal in diese Bias-Schubladen rutsche

In der Vergangenheit wurde Frauen in Seminaren oft geraten, eher männliche Verhaltensmuster an den Tag zu legen

Ganz aktuell war ich als Speakerin auf einigen Konferenzen und habe im Vorfeld gehört ?Du wurdest da angenommen, weil du eine Frau bist und alle Konferenzen mehr weibliche Sprecher haben wollen? So etwas finde ich dann schon ein Stück schlimmer, es verletzt mich und es fällt mir auch schwer, dann nicht selbst zu hinterfragen, ob das der Grund für die Annahme meines Vortrags war

Sähe die Welt mit mehr Frauen in MINT-Berufen anders aus?

Es ist ja nicht nur in der Tech-Branche so, dass der Frauenanteil sehr niedrig ist, sondern auch in den meisten Führungsetagen Da wurde Frauen dann in der Vergangenheit in Seminaren oft geraten, eher männliche Verhaltensmuster an den Tag zu legen, um sich gegenüber den Kollegen behaupten und durchsetzen zu können Das wollte ich noch nie! Ich möchte als Frau erkennbar sein, weiblich sein dürfen, ohne dass das irgendeinen Einfluss darauf hat, wie ich in meinem Beruf anerkannt werde Und da glaube ich schon, dass sich durch einen höheren Frauenanteil in unserer Branche auch im Denken etwas verändert Darüber hinaus verändert sich die Kultur in vielen Unternehmen sowieso gerade sehr stark durch die agilen Methoden, die auch einen stärkeren Fokus auf das Miteinander im Team legen Da werden plötzlich Soft Skills wichtig, die klassisch oft eher Frauen zugeschrieben wurden ? vielleicht wird gerade dieser neue Umgang miteinander am Ende auch mehr Frauen in den Tech-Bereich bringen

Wieso gibt es nicht mehr Frauen in der Tech-Branche?

Das ist eine hervorragende Frage, auf die ich leider keine Antwort weiß Ich diskutiere das immer mal wieder mit meiner 17-jährigen Tochter, die super Noten in Informatik hat, das Fach aber ?total langweilig? findet Dabei hat sie beim gleichen Lehrer Mathe-Leistungskurs und findet es super; daran kann es also eigentlich nicht liegen Leider kann sie selbst auch nicht sagen, was sich ändern müsste, damit sie mehr Interesse für technische Themen entwickeln würde

Lesen Sie auch: Women in Tech – „Diversity hat noch einen langen Weg vor sich“

Ich habe in der Uni nicht das Gefühl, dass mir oder meinen Kommilitoninnen irgendwelche Hürden in den Weg gestellt würden, dennoch kommen jedes Jahr nur unter 20 Prozent neue Studentinnen Manchmal denke ich, das müssen wir vielleicht zumindest vorerst als Status Quo akzeptieren und unsere Kraft gar nicht so sehr darauf verwenden, den Anteil von Frauen und Männern in den Berufsbildern anzugleichen, sondern uns darauf konzentrieren, dass die Gehälter zwischen typischen Männer- bzw Frauenberufen nicht so stark differieren

Tipps & Tricks

Aus meiner Sicht das Gleiche wie beim Einstieg in jede Branche: Macht das, was euch wirklich Spaß macht Und lasst euch nicht abschrecken durch die Negativ-Beispiele So schlimm es natürlich im Einzelfall ist, wenn Frauen anderes erfahren ? ich habe eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht, ich arbeite sehr gerne mit Männern zusammen und gerade bei den jüngeren erlebe ich eher, dass sie sich darüber Sorgen machen, ob sie später genug Zeit für ihre Familien haben werden als darüber, dass sie mit Frauen zusammenarbeiten ?müssen? Und wenn doch mal ein blöder Spruch kommt, kann es durchaus helfen, das anzusprechen ? Männer sind manchmal gar nicht so unsensibel, wie wir Frauen immer behaupten

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Shopware 6 und der neue API-First-Ansatz (04.12.2019 08:44:08)

Im ersten Teil der Artikelserie zu Shopware 6 haben wir uns mit den technischen Änderungen der neuen Version beschäftigt Wir wollen nun im zweiten Teil tiefer in das Thema API einsteigen und uns die verschiedenen Anwendungsfälle einmal genauer anschauen

Mit Shopware 6 wurde die Software auf eine vollständig neue Basis gestellt und konsequent ein API-First-Ansatz verfolgt Das hat im Vergleich zu der Vorgängerversion den Vorteil, dass alle Funktionalitäten der neuen Administration auch über das API gesteuert werden können Durch das strikte verfolgen des API-First-Ansatzes sind drei verschiedene API-Endpunkte, Sync, SalesChannel und Admin, entstanden Der Sync-Endpunkt ist für den Im- und Export großer Datenmengen vorgesehen, wobei aktuell 300 Produkte pro Sekunde importiert werden können Langwierige Prozesse, wie zum Beispiel die Erstellung von Thumbnails, werden über eine Messaging Queue im Hintergrund abgearbeitet

Artikelserie

  • Teil 1: Grundlegende Veränderungen im Onlineshopsystem
  • Teil 2: Das API auf Herz und Nieren geprüft
  • Teil 3: Das Plugin-System und eigene Erweiterungen

Eine asynchrone Verarbeitung der langwierigen Prozesse beschleunigt den Importprozess natürlich deutlich Damit erreichen wir, verglichen mit Shopware 5, eine zwanzigfache Steigerung Das Admin API wird konsequent von der neuen Administration, die auf Vuejs basiert, verwendet Man kann nun alle Einstellungen und Funktionen, die die Administration bietet, auch über die API nutzen Das ermöglicht es, eigene Oberflächen für administrative Tätigkeiten zu erstellen, wie z B eine Ansicht für offene Bestellungen, die versandt werden müssen Welche Technologie dafür schlussendlich genutzt wird, ist völlig egal Zu guter Letzt gibt es noch das SalesChannel API Dieser Endpunkt ist für alle Anforderungen zuständig, um ein eigenes Shop-Frontend, POS oder beliebige andere Verkaufskanäle anzuschließen Das ermöglicht es, vollständig neue Verkaufskonzepte im Internet umzusetzen Wir haben verschiedene Experimente auf GitHub veröffentlicht, um zu zeigen, wie einfach es ist, das neue API zu verwenden Insgesamt gibt es einen One-Page-Shop, ein Shop-Snippet und einen Alexa Skill Der One-Page-Shop ist ein Experiment, das zeigt, wie einfach man eine eigene Storefront für Shopware 6 bauen kann Auf einer einzigen Seite beinhaltet es einen funktionierenden Check-out inklusive Zahlungsabwicklung

Das Shop-Snippet ist für Shopbetreiber interessant, die viel bloggen, mit Influencern zusammenarbeiten usw Es ermöglicht z B, in einem Blogbeitrag mit einem einfachen Snippet Produkte aus einem Shopware-6-Shop einzubinden Natürlich mit einer Verknüpfung zum Shop, um dort direkt kaufen zu können Das dritte Experiment, der Alexa Skill, verbindet den Shopware-6-Shop mit Amazons Alexa Nach der Aktivierung kann man über Alexa-Sprachbefehle nach Produkten suchen, diese bestellen und die Produktbeschreibungen vorlesen lassen Des Weiteren können der Status einer Bestellung verfolgt und neue Produkte vorgeschlagen werden Diese Experimenten sind ein guter Einstieg, um das SalesChannel API anzuwenden und zu verstehen

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Nun möchten wir unseren Blick auf das Admin API richten In den nächsten Abschnitten werden wir eine Demoumgebung aufsetzen, eine Kategorie erstellen, aktualisieren, löschen und schauen, wie man nach spezifischen Kategorien suchen kann

Demoumgebung aufsetzen

Wir verwenden die Docker-Umgebung, die auf einem Linux-Client ausgeführt wird Zuerst klonen wir mit git clone git@githubcom:shopware/developmentgit das Entwicklungstemplate von GitHub Jetzt haben wir die Entwicklungsvorlage für Shopware 6 im Verzeichnis development Anschließend gehen wir mit cd development in das Verzeichnis und klonen noch mit git clone git@githubcom:shopware/platformgit das eigentliche Shopware Platform Repository in das Standardverzeichnis Achtung: Bitte kein anderes Verzeichnis beim Klonen angeben, da das wichtig für das Autoloading ist Damit haben wir jeglichen Quellcode, den wir zum Starten auf unserem Rechner benötigen Um nun die notwendigen Docker-Container zu bauen und zu starten, geben wir /pshphar docker:start ein Anschließend verbinden wir uns via /pshphar docker:ssh mit dem Application-Container und starten mit /pshphar install die Installation

Das kann beim ersten Mal einige Zeit in Anspruch nehmen, da bei der initialen Ausführung einige Caches erstellt werden müssen Um zu prüfen, ob die Installation erfolgreich war, könnt ihr einfach Euren Lieblingsbrowser öffnen und auf http://localhost:8000 zugreifen Wenn ihr z B Mac-Anwender seid, könnt ihr das Ganze auch lokal aufsetzen Eine beispielhafte Virtual-Host-Konfiguration könnt ihr im Installation Guide unter ?Setting up your webserver? finden Anschließend müsst ihr nur bin/setup ausführen und werdet dann durch einen interaktiven Installationsprozess geführt Wenn etwas während der Installation nicht funktioniert hat, prüft, ob es die Datei pshyamloverride gibt Wenn nicht, startet das Set-up-Skript mit /pshphar install erneut

Admin API verwenden

In den folgenden Beispielen verwende ich Guzzle 6 Ansonsten habe ich keine Libraries im Einsatz Die benötigte Client-Id und das Client-Secret könnt ihr in der Administration unter Settings | System | Integrations mit einem Klick auf Add Intetration selbst erstellen Wir können uns nun mit der Client-Id und dem Client-Secret einen Bearer-Token generieren, den wir für die weiteren API Requests benötigen werden Listing 1 Bis auf die OAuth-Route sind alle anderen versioniert, um Abwärtskompatibilität bei zukünftigen Änderungen des API zu gewährleisten Das kann man an dem v1 im Routennamen erkennen Im Moment existiert nur die Version 1 Nun haben wir in $token alle notwendigen Informationen, um uns für die nächsten Requests autorisieren zu können Wenn wir uns alle vorhandenen Kategorien ausgeben lassen wollen, können wir das wie in Listing 2 tun Weitere Beispiele, wie man bei dieser Abfrage Filter, Suchen, Sortieren oder Limits definieren kann, findet ihr in der Onlinedokumentation zu Shopware 6

$client = new GuzzleHttp\Client[          'base_uri' => 'http://localhost:8000',          'timeout' => 20,          'headers' => ['Content-Type' => 'application/json'],];$token = $client->post  '/api/oauth/token',  [    'body' => json_encode[              'client_id' => $clientId,              'client_secret' => $clientSecret,              'grant_type' => 'client_credentials',],];
$categories = $client->get  '/api/v1/category/',  [    'headers' => [      'Authorization' => $token['token_type']  ' '  $token['access_token'],      'Accept' => 'application/json',],];

Aber wie legen wir nun eine neue Kategorie an? Im Endeffekt ist vieles identisch mit dem Request, in dem wir alle vorhandenen Kategorien abrufen Die Header sind identisch und der angesprochene Endpunkt wird nur um ?_response=true erweitert, um vom API eine Rückgabe inklusive des generierten Unique Identifiers zu erhalten Des Weiteren wird anstatt eines GET-Request ein POST-Request abgesetzt Um eine Kategorie mit dem Namen new Category zu erstellen, benötigen wir das folgende Quellcodesnippet aus Listing 3 Wir werten die Rückgabe der API aus, um den Unique Identifier der Kategorie für weitere Requests zu speichern Um die nun frisch erstellte Kategorie zu verändern, müssen wir an dem vorherigen Snippet nicht viel ändern Wir ersetzen ?_response=true durch den Unique Identifier der Kategorie und ändern den Namen in new Category updated Das Ganze wird dann als PATCH-Request verschickt Das nun verwendete Snippet findet ihr in Listing 4

$result = $client->post  '/api/v1/category?_response=true',  [    'headers' => [],    'body' => json_encode['name' => 'new Category'],];$result = json_decodestring $result->getBody, true;$categoryIdentifier = $result['data']['_uniqueIdentifier'];
$client->patch  '/api/v1/category/'  $categoryIdentifier,  [    'headers' => [],    'body' => json_encode['name' => 'new Category updated'],];

Zu guter Letzt möchten wir natürlich die neu erstellte Kategorie wieder aus dem System löschen Den entsprechenden Quellcodeschnipsel könnt ihr im Listing 5 finden

$client->delete  '/api/v1/category/'  $categoryIdentifier,  [    'headers' => [],];

Fazit

Mit der neuen API-Struktur bietet Shopware Shopbetreibern, Entwicklern und Agenturen vielfache neue Möglichkeiten, sich im E-Commerce zu präsentieren Es war noch nie so einfach, Drittanbietersysteme an Shopware anzubinden, geschweige denn selbst eigene Storefronts zu bauen, um eine noch größere kundenspezifische Ansprache zu ermöglichen Trotz all der neuen Funktionen geht dies nicht zu lasten der Performance Die aktuellen Benchmarks für die API sind schon sehr vielversprechend und ermöglichen ERP-Integrationen neue Synchronisation-Konzepte zu verwirklichen

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TypeScript-Entwicklerhandbuch für Fortgeschrittene (03.12.2019 12:42:12)

Die JavaScript-Variante TypeScript ist aus der Softwarewelt nicht mehr wegzudenken Welche Sprach-Features es gibt, wie man sie am effizientesten einsetzt und welche Vorteile sie mit sich bringen, erklärt Ted Neward in seiner Session auf der JAX 2019

TypeScript gilt als stark typisiertes JavaScript Während dies sicherlich eine korrekte Beschreibung der Sprache darstellt, ignoriert sie den Aspekt, dass TypeScript einen einzigartigen Platz unter den Programmiersprachen einnimmt Denn TypeScript bietet seine Typisierung innerhalb einer schwach bzw gänzlich untypisierten Plattform an Dies ermöglicht TypeScript eine Sprachsyntax und Implementierung, die in traditionellen, stark typisierten Sprachumgebungen schwierig, wenn nicht gar unmöglich wären

In seiner Session von der JAX 2019 untersucht Ted Neward einige dieser Sprachfunktionen und zeigt, was wir mit ihnen gestalten können

Der Sprecher

Ted Neward is an industry professional of twenty years experience He speaks at conferences all over the world and writes regularly for a variety of publications across the Java, NET, and other ecosystems He currently resides in the Pacific Northwest with his wife, two sons, dog, four cats, eight laptops, seven tablets, nine phones, and a rather large utility bill

 

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Wünsch dir was mit Go: Einblick in die Webentwicklung mit Google Go (03.12.2019 12:00:24)

Die Innovationsmaschine Google hat mit Go eine gut gemachte Sprache für die Server- und Backend-Programmierung geschaffen, die mittlerweile etabliert ist Sie ist eine wichtige Toolsprache für DevOps und für den Einsatz im Cloud-Computing und wird mit vielen Features für die Netzwerk- und Webprogrammierung ausgeliefert Dieser Artikel stellt Go als Entwicklungsgrundlage für Webapplikationen vor

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Einladung an Entwickler: Progressive Web Apps sollen Dual-Screen-Geräte voranbringen (03.12.2019 11:56:44)

Daniel Libby vom Microsoft-Team hat aktuelle Pläne zu Progressive Web Apps PWA bekanntgegeben Für Geräte der neuesten Generation mit dualem Screen sollen PWAs neue Maßstäbe setzen Aktuell läuft ein Call for Early Developers, an einem Standardmodell dieser Technologie mitzuwirken

Daniel Libby vom Microsoft-Kernteam präsentierte bei der Microsoft-internen BlinkOn-11-Konferenz Ende November die aktuellen Pläne zur künftigen Funktionalität von Dual-Screen-Geräten Progressive Web Apps PWA stehen als Technologie dafür im Fokus Windows 10 und der neue Edge-Browser sollen standardmäßig PWAs unterstützen

Wanted: Standardmodell für die Technologie von Dual-Screen-Geräten

Microsoft hat einen Call for Developers ausgerufen und lädt damit Entwickler als „Early Adopters“ ein, gemeinsam ein Standard-Modell für die Technologie von Dual-Screen-Geräten mitzuentwickeln Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Funktionalität von Webseiten und Apps auf Geräten der neuesten faltbaren Generation, der sogenannten „Foldables“ Die APIs zu diesem gemeinsamen Modell sollen auf das jeweilige Betriebssystem Windows und Android zugeschnitten sein

Progressive Web Apps sind Webseiten und / oder Apps, die sich wie native Apps verhalten, auch wenn sie im Browser geöffnet werden Die PWA-Technologie soll Webanwendungen speziell für mobile Geräte hervorbringen Vorreiter der PWA-Entwicklung war zunächst Google, künftig sollen Progressive Web Apps auch fester Bestandteil des Microsoft-Kosmos sein Microsoft betrachtet das Web als Plattform erster Wahl, um künftig Dual-Screen-Geräte anzusprechen Die Technologie für Dual-Screen-Geräte zum Beispiel der kommenden Surface-Generation mit Windows 10X Surface Neo, Surface Duo, Surface Pro X soll PWA-tauglich entwickelt werden Microsoft verwandelt gerade seine Web-Anwendung Outlookcom und Outlook on the Web in eine PWA

PWA und Spanning sollen die Technologie der „Faltbaren“ vorantreiben

Das aktuelle Vorhaben wird firmenintern als „Dual Screen Enlightenment for the Web“ bezeichnet und knüpft an Pläne an, die Microsoft bereits vor rund zwei Jahren verkündet hatte Nun rückt die Weiterentwicklung der Technologie progressiver Web-Apps PWA erneut ins Zentrum Mit der Metapher „Enlightenment“ umreißt das Unternehmen zwei Anliegen: Benutzer sollen künftig ein überzeugendes App- und Web-Erlebnis auf faltbaren Geräten mit zwei Bildschirmen haben Bei Bedarf sollen Apps der neuen Generation gesplittet werden können Dadurch soll die neue Technologie einen Epochenwechsel einläuten: Geräte mit zwei Bildschirmen werden aktuell von Microsoft und anderen Herstellern als kommende neue Geräteklasse angekündigt

Der Microsoft-Sprecher Libby verkündete erste Details: Die neue fließende Modalität von Apps, die zwischen zwei Screens aufgespannt werden können, soll „Spanning“ heißen So, wie Microsoft nun die Entwicklung von PWAs speziell für Dual-Screen-Geräte vorantreibt und damit neue Maßstäbe setzen möchte, soll auch Windows 10 X ein speziell für diese Geräteklasse optimierte Variante des Windows-Betriebssystems sein und für andere Hersteller offen stehen Die PWA-Technologie in Verbindung mit Windows 10 X könnte auch für faltbare Geräte anderer Hersteller richtungsweisend sein: Hersteller wie Asus, Dell, HP und Lenovo planen, 2020 ebenfalls Geräte mit Dual-Screen auf den Markt zu bringen

Early Access für Dual-Screen-Developers

Daniel Libbys Präsentation mit anschließender Fragerunde wurde während der BlinkOn-11-Konferenz live aufgezeichnet, der Videomitschnitt steht im Netz Die APIs für faltbare Geräte können auf GitHub eingesehen werden Wer als Entwickler mitarbeiten möchte, kann sich ab sofort bewerben: Nähere Hinweise zum Dual-Screen-Developer-Projekt und zu den Teilnahmemodalitäten finden interessierte Entwickler im Blogpost von Kevin Gallo, dem Corporate Vice President der Windows Developer-Plattform Eine praktische Einführung in das Thema PWA und einen Beitrag zum PWA-Offlinemodus finden Sie auch hier auf entwicklerde

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SharePoint DevOps ? ein Fahrplan (03.12.2019 11:47:15)

Zum Thema DevOps gibt es in der Fachwelt zahlreiche Theorien, Definitionen, Beispiele und Ratschläge Im Zusammenhang mit Microsoft SharePoint Server gibt es allerdings diverse Herausforderungen, wie beispielsweise die Komplexität der Plattform mit ihren diversen Services, Timer-Jobs, 3rd-Party-Produkten oder die Tatsache, dass in der Regel eine SharePoint-Farm mehrere Applikationen und Use Cases hostet, die sich die Plattform und Dienste teilen

Seit einigen Jahren geistert der DevOps-Trend durch die IT-Landschaft und verspricht, das Heilmittel für den ewigen Konflikt zwischen Entwicklung und Betrieb sowie Administratoren zu sein, um mehr Qualität zu schaffen und Fachfunktionen schneller implementieren, testen und an die Endanwender ausrollen zu können Früher haben Entwickler im Projektmodus ihre Applikationen oder Artefakte dem Betrieb mit einer entwicklertypischen Minimaldokumentation vor die Füße geworfen und sind dann ins nächste Projekt entschwunden Dem Administrator gelang zwar häufig das initiale Deployment, aber wenn es um Themen wie Maintenance, Bugfixing oder gar Produktpflege ging, waren häufig keine Entwickler mehr greifbar und die fühlten sich auch nicht mehr für die bereits implementierte Applikation verantwortlich Die Trennung von Betrieb und Projektorganisation, in der die Entwickler agieren, führte häufig zu langwierigen Releasezyklen von Anwendungen Einige der großen monolithischen Anwendungen bekommen bis heute nur ein Major Release pro Jahr und ein Minor Release pro Quartal

Mit DevOps sind die folgenden Kernziele beziehungsweise Erwartungen verknüpft:

  • Hoher Automatisierungsgrad senkt die Querschnittsaufwände und reduziert die Time-to-Market
  • Richtige Integration von Entwicklern im Betrieb führt dazu, dass sie dauerhaft für die von ihnen entwickelten Assets Verantwortung übernehmen
  • Erhöhung der Qualität der Softwareentwicklung bei effizienteren Prozessabläufen

Für Entwickler gibt es die Herausforderung, sich verstärkt mit den Belangen des Betriebs, der IT-Sicherheit und -Infrastruktur auseinanderzusetzen Für Administratoren hingegen sind Infrastructure as Code, Continuous Integration beziehungsweise Continuous Delivery und automatisierte Tests neue Bereiche, die es zu berücksichtigen gilt und die auch erlernt werden müssen

Von NET Framework zu NET Core migrieren oder nicht migrieren, das ist hier nicht die einzige Frage!

mit Dr Holger Schwichtenberg wwwIT-Visionsde/5Minds IT-Solutions

C#-8- und NET-Core-3-Workshop

mit Rainer Stropek software architects/wwwIT-Visionsde

Azure Automation: The Good Parts

mit Adrienne Tacke Adrienne Tacke

Abgesehen von neuen unterstützenden Tools wie Azure DevOps, ehemals Visual Studio Team Services, ist DevOps vor allem eine organisatorische Herausforderung, im Rahmen derer sich Prozesse, Regeln und Verantwortlichkeiten ändern Seinem bisherigen Entwicklerteam lediglich Administrationsrechte im Produktionsbetrieb zu geben und das Team jetzt DevOps zu nennen, wird nicht die erhofften Benefits bringen Bei Amazon zum Beispiel gibt es für die diversen AWS Services, aber auch für die Shophomepage, diverse 2-Pizza-Produktteams, die verantwortlich für einzelne Services oder Komponenten sind Die werden dann sehr häufig ? teilweise täglich ? mit neuen Funktionen aktualisiert

Herausforderung SharePoint

Microsoft SharePoint ist für eine Software quasi ein Dinosaurier: Bald zwanzig Jahre alt und über die Jahre enorm an Funktionen und Komplexität gewachsen Viele Unternehmen nutzen SharePoint als Plattform für Zusammenarbeit, Dokumentenmanagement und Line-of-Business-Prozesse, aber auch für individuelle Applikationen Eins der Key Learnings aus der SharePoint-Boomphase nach 2007 ist es, eine geeignete Governance zu definieren, darunter Informationsarchitektur, Verantwortlichkeiten, Rollen und Berechtigungen sowie Prozesse, um ein nicht mehr zu managendes Chaos von Websites, Apps, Anwendungen und toten Daten zu vermeiden und das System betriebs- und supportfähig zu halten Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob man ein SharePoint-System on premises oder online nutzt, für nur wenige oder zigtausende Anwender ? die Herausforderungen bleiben ähnlich Selbst ein wenig genutztes SharePoint-System benötigt schon Aufmerksamkeit hinsichtlich diverser betrieblicher Aspekte:

  • Back-up und Restore
  • Monitoring: Überwachung von Systemressourcen und Logs
  • regelmäßiges Patching
  • Health Checks
  • Support

Dazu kommen in der Regel noch unternehmensspezifische Anforderungen, die nicht selten dazu führen, dass 3rd-Party-Tools wie das Workflowtool Nintex eingesetzt oder ganze Anwendungen und Apps programmiert werden Das können bei On-Premises-SharePoint-Systemen sogar Anwendungen sein, die noch das Server-side Object Model nutzen und Programmcode direkt auf dem Server ausführen, oder aber Apps, die mit unterschiedlichem Client-side-Code in der Regel JavaScript implementiert werden, bis hin zu Schnittstellen zu Drittsystemen wie SAP, Dynamics oder DOMEA-basierte Systeme Egal, ob kommerzielles 3rd-Party-Tool für SharePoint oder selbstimplementierte Anwendung ? das Aufgabenspektrum für den Administrator, der die Systemstabilität gewährleisten soll, erweitert sich enorm Häufig wissen die Administratoren auch gar nicht, welche Apps deployt wurden, weil Anwender sogenannte Single Page Applications und diverse JS-Skripte quasi wie Content über das SharePoint-Web-UI hochladen können Inzwischen sind die Programmiermodelle und Frameworks bei SharePoint sehr vielfältig geworden Mit JavaScript können ganze Anwendungen per Client-side API oder REST-Webservice auf nahezu alle Funktionen des SharePoint-Systems zugreifen

Folgende Herausforderungen ergeben sich häufig in der Praxis ? nicht nur in On-Premises-Systemen, sondern teilweise auch in der Cloud:

  • Serverseitige Lösungen WSP solutions, die Einfluss auf die Systemstabilität haben können bei On-Premises-SharePoint-Systemen
  • Keine einheitlichen Entwicklungsstandards, wie zum Beispiel Codedokumentation, Versionierung, Branching-Modell und Framework-Vorgaben
  • Kein definierter Deployment-Prozess, manuelle Deployments, testen und konfigurieren von Hand
  • Erhöhter Abstimmungsbedarf zwischen Entwicklern, Betrieb und Product Owner
  • Langwieriger Prozess bis Applikationen, Fachfunktionen oder Updates beim Endanwender ankommen
  • Auch clientseitiger Code, der im Browser ausgeführt wird, kann über REST und Client-side API Frameworks die SharePoint-Systeme unter Last setzen, selbst wenn diverse Schutzmechanismen wie etwa Request Throttling eingebaut sind
  • Ausfallsichere SharePoint-Systeme sollen 24/7 laufen und quasi keine Wartungsfenster brauchen

Damit ein DevOps-Team auch SharePoint-Systeme in Enterprise-typischen Größenordnungen von beispielsweise 40 Serverfarmen, 400 Servern beziehungsweise VMs, 100 Terabyte Netto-Content in den SharePoint-Datenbanken und 200 000 weltweit verteilten Anwendern sowie dutzende Applikationen managen kann, ist ein Mindestmaß an Governance und eine Toollandschaft unerlässlich

How-to ? ein praktischer Guide

Die folgenden Ausführungen beziehen sich nicht notwendigerweise nur auf SharePoint, sondern lassen sich auch auf die Entwicklung normaler Web-Applikationen anwenden, da das SharePoint-Entwicklungsframework inzwischen auf offene Standards, Technologien und Tool-Chains setzt

Im Folgenden werden sowohl organisatorische als auch technologische Maßnahmen empfohlen, die je nach Situation und Personalstärke auf die Gegebenheiten im eigenen Unternehmen angepasst werden müssen Dabei spielt es keine Rolle, ob man ein SharePoint-Online-System hat oder es on premises betreibt Abb 1

Abb 1: Branch-Policy-Einstellungen in Azure DevOps

Organisatorische Empfehlungen:

  • DevOps-Team erstellen, bestehend aus SharePoint-Entwicklern, Architekt, Administratoren, Tester und Servicemanager, der auch die Rolle des Product Owners der Plattform annehmen kann
  • Die Hoheit über das System liegt beim DevOps-Team, das seine To-dos verwaltet ? sowohl reguläre Day-by-Day-Aufgaben als auch Projekt-, Maintenance- und Weiterentwicklungsaufgaben in Backlog Items
  • Priorisierung und Verwaltung der Backlog Items steuert der Servicemanager
  • Das Team nutzt eine agile Vorgehensweise wie Scrum, plant Sprints und hält Daily Scrums ab
  • Zusätzliche SharePoint-Projekte können nur unter Einbindung der DevOps-Teams realisiert werden
  • Ein Softwarearchitekt oder Senior-Entwickler gibt im Vier-Augen-Prinzip den Code frei, den der Entwickler per Pull Request übermittelt hat
  • Für Deployments auf dem Produktionssystem in der Release-Pipeline entsprechende Freigaben und Benachrichtigungen einrichten Abb 2
  • Festlegung eines einheitlichen Standards für Versionsnummern und Verwendung von Tags in Git zum Festlegen der Version im Code-Repository z B Master und Release-Branches, Abb 3; diese können auch für die Assembly-Versionierung genutzt werden

Abb 2: Beispiel einer Release-Pipeline über mehrere Stages

Abb 3: Einheitliche Versionsnummern in Tags helfen, die Übersicht zu behalten

Technologische Empfehlungen:

  • Verpflichtende Coding-Guidelines, darunter Namensräume, Codedokumentation und Strukturstandards
  • Git als Code-Repository-Standard
  • Einrichten von einheitlichen Branch Models wie Gitflow und Festlegung von Branchpolicies Textkasten: ?Branch Policies in Azure DevOps konfigurieren?
  • Verpflichtendes Work/Backlog Item Assignment: kein Code-Check-in ohne Verknüpfung zu der Anforderung beziehungsweise dem Task
  • Für bessere Transparenz: Extension installieren zum Generieren von Markdown-Beschreibungen und Release-Notes zu jeder Version aus den verknüpften Work oder Backlog Items
  • Einrichtung von Build Pipelines; alle entwickelten Apps und Applikationen implementieren die gleichen Schritte zum Builden, Paketieren, Versionieren und für Quality Gates wie beispielsweise die Rencore-SharePoint-Plattform
  • Automatisierte Tests, Unit-Tests, Coded-UI-Tests zur Build-Zeit
  • Infrastructure as Code: Azure-ARM-Templates oder Desired State Configuration nutzen, damit die zugrunde liegende Infrastruktur dem Sollzustand entspricht und alle Voraussetzungen installiert sind [1]
  • Automatisierte Deployments über mehrere Stages: Deployments sind vollständig geskriptet, umgebungsspezifische Konfiguration per Stage in TFS-Variablen
  • Nach dem Deployment: Ausführen von automatisierten Regressionstests pro SharePoint-Applikation, beispielsweise mit Selenium oder Tosca; sehr nützlich, auch wenn nur kleine Fehler gefixt oder Patches eingespielt wurden

Branch Policies in Azure DevOps konfigurieren

Ein standardisiertes Branch-Modell hat den Vorteil, dass das DevOps-Team auch bei vielen Projekten und Applikationen immer sofort den aktuellen Codestand findet und ein einheitliches Vorgehen hat, wie beispielsweise beim Mergen Wer gar keine Idee hat, welches Branch-Modell sinnvoll sein könnte, der kann zum Beispiel das sehr schlanke GitHub-Modell oder das komplexere GitFlow nutzen

Die Branch Policies helfen dabei, bestimmte Branches zu schützen und Codechaos sowie Merge-Höllen zu vermeiden In den Branch Policies von Azure DevOps Abb 1 oder auch neueren TFS-Versionen lassen sich unter anderem die folgenden wichtigen Punkte festlegen:

  • Code-Reviewer: Vier-Augen-Prinzip sichert die Qualität; zusätzliche Freigabe beispielsweise durch Architekten erforderlich Entwickler können nicht ihren eigenen Code freigeben
  • Work-Item-Zuordnung: Stellt sicher, dass der Code mit den entsprechen Anforderungen oder Aufgaben verknüpft ist Das ist nützlich für die Generierung von Release-Notes, hilft aber auch im Falle einer Fehleranalyse, weil man immer nachvollziehen kann, für welchen Zweck der Code geschrieben wurde
  • Build-Validierung: Nur wenn der Code stabil ist und einen validen Build Run durchläuft, kann der Code gemerget werden
  • Automatische Reviewer: Hier können für verschiedene Verzeichnisse automatische Code-Reviewer definiert werden

Erfahrungsgemäß ist eine strikte Policy auf den wichtigen Master und Release Branches enorm sinnvoll Auf den Development, Topic oder Feature-Branches können die Policies teilweise gelockert werden

Auf geht?s

Natürlich können alle diese Punkte nicht immer sofort implementiert werden und nicht alles ergibt zwingend in jedem SharePoint-DevOps-Team Sinn Die Einführung von DevOps ist ein Prozess, der sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, und die oben genannten Empfehlungen können auch eine nach der anderen umgesetzt werden, um schrittweise Teilaspekte, wie zum Beispiel den Automatisierungsgrad, zu erhöhen Am Ende sollte nach Möglichkeit eine Verbesserung für die SharePoint-Teams erreicht werden, die sich in KPIs wie der Durchlaufzeit für Anwendungsupdates oder dem durchschnittlichen Aufwand für den Betrieb zeigen

Links & Literatur

[1] Czerwinski, Boris; Pehlke, Bern: ?Azure VMs als Entwicklungsmaschinen nutzen?; in: Windows Developer 92019

Windows Developer

Dieser Artikel ist im Windows Developer erschienen Windows Developer informiert umfassend und herstellerneutral über neue Trends und Möglichkeiten der Software- und Systementwicklung rund um Microsoft-Technologien

Natürlich können Sie den Windows Developer über den entwicklerkiosk auch digital im Browser oder auf Ihren Android- und iOS-Devices lesen In unserem Shop ist der Windows Developer ferner im Abonnement oder als Einzelheft erhältlich

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DevOpsCon-Livestream: Incident Management im Zeitalter von DevOps (03.12.2019 08:29:35)

Wenn es Probleme in der IT gab, war es klassischerweise die Aufgabe vom Operations-Team, sich darum zu kümmern Die Prinzipien von DevOps und SRE Site Reliability Engineering haben dieses Konzept ordentlich durchgerüttelt Wie genau sich die Welt der IT verändert hat, bespricht Damon Edwards in seiner Keynote auf der diesjährigen DevOpsCon in München Für alle, die nicht live vor Ort sein können, streamen wir die Eröffnungskeynote

Incident Management in the Age of DevOps

Wie schaffen es hochperformante Organisationen DevOps- und SRE-Praktiken erfolgreich umzusetzen? Und wie helfen diese Praktiken dabei, die Dauer von Vorfällen zu verkürzen und Eskalationen zu vermeiden? Damon Edwards erklärt es in seiner Eröffnungskeynote

Beginn: Dienstag, 03 Dezember 2019, 900 Uhr

Abstract:
Responding to incidents has always been the core job of Operations With the rise of DevOps and SRE, how Operations work gets done ? and who is doing the work ? is changing This talk will look at how high-performing organizations are applying DevOps and SRE practices to shorten incidents and reduce escalations

Damon Edwards is a Co-Founder of Rundeck, Inc, the makers of Rundeck, the popular open source self-service operations platform Damon was previously a Managing Partner at DTO Solutions, a DevOps and IT Operations improvement consultancy Damon has spent over twenty years working with both the technology and business ends of IT operations and is noted for being a leader in porting cutting-edge DevOps and SRE techniques to large enterprise organizations Damon is also a frequent conference speaker and writer who focuses on DevOps and IT operations improvement topics Damon is active in the international DevOps community, including being a co-host of the DevOps Cafe podcast, an early core organizer of the DevOps Days conference series, and a content chair for Gene Kim?s DevOps Enterprise Summit

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Neues Open-Source-Projekt von Microsoft & Red Hat: KEDA 1.0 (02.12.2019 14:45:52)

KEDA ist ein Open-Source-Projekt aus dem Hause Microsoft in Zusammenarbeit mit Red Hat, das Entwicklern die Möglichkeit bietet, ereignisgesteuerte Serverless-Anwendungen auf Basis von Kubernetes zu deployen Nun hat KEDA Version 10 erreicht

Microsoft hat in Zusammenarbeit mit Red Hat bereits im Mai dieses Jahres ein neues Open-Source-Projekt präsentiert KEDA ist ein Kubernetes Event-Driven Autoscaler, der eine ereignisgesteuerte Skalierung für Container bietet und in Kubernetes läuft Nun wurde KEDA 10 veröffentlicht

KEDA stellt sich vor

KEDA ermöglicht eine detaillierte Autoskalierung, wobei es eine zentrale Herunterskalierung auf 0 Instanzen wenn keine Ereignisse stattfinden und eine zentrale Hochskalierung auf bis zu n Instanzen durchführen kann Zu diesem Zweck fungiert KEDA als Kubernetes Metrics Server und ermöglicht es Nutzern, Regeln für die Autoskalierung mit einer speziellen Kubernetes Custom Resource Definition zu definieren Durch Verwendung von Functions-Container mit KEDA können serverlose Funktionen in jedem Kubernetes-Cluster repliziert werden

Der Autoscaler kann sowohl auf der Cloud als auch im Edge laufen, er integriert sich nativ in Kubernetes-Komponenten beispielsweise in den Horizontal Pod Autoscaler und hat keine externen Abhängigkeiten

KEDA macht den Sprung auf 10

Anstelle der bisher reaktiven Skalierung der Container-Orchestrierung, die sich primär an der CPU- und Speicherauslastung orientiert, eröffnet KEDA eine an den eingehenden Events ausgerichtete frühzeitigere Anpassung der Container-Instanzen im Kubernetes-Cluster Der Metrik-basierte Ansatz von KEDA zur automatischen Skalierung ermöglicht es Kubernetes, auf eingehende Ereignisse zu reagieren, noch bevor die CPU beeinträchtigt wird

Mit Version 10 unterstützt das Projekt nun eine Reihe verschiedener Scaler, darunter Apache Kafka, Azure Event Hub, Azure Service Bus, RabbitMQ, Prometheus, AWS SQS und andere

Wie in der Ankündigung ebenfalls zu lesen ist, verfügt KEDA auch über einen erweiterbaren gRPC-Vertrag, so dass andere Scaler dynamisch ermittelt werden können, um zusätzliche Fähigkeiten hinzuzufügen Zudem könne der Autoscaler parallel zu Virtual Kubelet und Azure Kubernetes Service Virtual Nodes ausgeführt werden

Wer mehr über KEDA und Version 10 erfahren möchte, findet alle Informationen im Blogbeitrag auf der Seite von Red Hat

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PHP 7.4, Top Tech-Skills & Scala.js 1.0 ? Unsere Top-Themen der Woche (02.12.2019 14:06:23)

Die vergangene Woche hatte wieder einige spannende Themen parat Eure Highlights, wie der Guide zu PHP 74 und der Beitrag zu den gefragten Tech-Skills haben wir in diesem Wochenrückblick zusammengefasst

Die Version 74 der Programmiersprache PHP wurde veröffentlicht und ein Job-Portal hat eine Studie zu den am meisten gefragten Fähigkeiten im IT-Bereich durchgeführt – es war einiges los in Kalenderwoche 48 Eure Highlights finden sich in diesem Wochenrückblick

Studie: Diese Tech-Skills werden am meisten gesucht

Ein Blick auf die Top 20 Liste der am meisten gefragten Fähigkeiten im IT-Bereich der letzten fünf Jahre zeigt einen deutlichen Sieger: Docker Das sagt zumindestens eine Studie des Online-Stellenportals Indeed Wo andere Fähigkeiten wie IoT, Azure, Angular und Swift gelandet sind, seht ihr in der genauen Ergebnis-Analyse

PHP 4 vs PHP 8: Früher war doch nicht alles besser…

Im nächsten Jahr kommt PHP 8 Joe Watkins vergleicht, in einem nicht ganz ernst gemeinten Beitrag, den jugendlichen Vorgänger PHP 40 mit der kommenden 8er Hauptversion Wie zum Beispiel der Leistungsvergleich aussieht, seht ihr in seinem erstaunlichen Artikel

PHP 74 erschienen: Der Guide zu den neuen Features

Da wir schon gerade beim Thema PHP sind, möchten wir an dieser Stelle gerne die Aufmerksamkeit auf den nützlichen Guide von Nico Anastasio richten Er zeigt die neuen Features von PHP 74 ? der in der letzten Woche veröffentlichen Version Hier geht es zum vielmals von Euch geklickten PHP 74 Guide zu den neuen Features

Release Candidate für Scalajs 10 erschienen

Der Release Candidate für die erste Major-Version von Scalajs hat in der letzten Woche das Licht der Welt erblickt Scalajs ist bekanntlich ein Compiler, der in der Programmiersprache Scala geschriebenen Quellcode in optimiertes JavaScript verwandelt Auf jeden Fall war es für Euch ein spannendes Thema in der letzten Woche Hier entlang geht es zu dem Artikel zum Release Candidate für Scalajs 10

Warum jetzt die Zeit für DDD gekommen ist

Domain-Driven-Design erlebt bei Software-Architekten gerade einen Aufschwung Wir haben Mathias Bohlen, Experte für effektive Produktentwicklung und Trainer des DDD Camp, über die Gründe dafür gefragt Hier geht es zum spannenden Interview

Weitere Must-Reads der Woche:

  • PhpStorm 20193 veröffentlicht: Volle Unterstützung für PHP 74 und PSR-12
  • Firefox 71: Neue Funktion für mehrspaltige Layouts verfügbar
  • WebAR: Augmented Reality in den Browser bringen
  • WebStorm 20193: Major Release wurde veröffentlicht
  • Kelonio: Neue Library für Performance-Tests in Nodejs vorgestellt

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Erfolgreiche App-Entwicklung: Do?s und Dont?s (02.12.2019 12:16:33)

Eine erfolgreiche App bringt nicht nur Unternehmen, sondern vor allem auch seine User in vielerlei Hinsicht weiter Doch was muss man beachten, damit eine App auch wirklich den gewünschten Erfolg erzielt? Wir sprachen mit Pierre Liebsch, Mobile und Enterprise Developer bei der OPEN KNOWLEDGE GmbH, über die Do?s und Dont?s für eine erfolgreiche App

Entwickler: Was zeichnet eine gute App, aus technischer Sicht, aus? Welche Funktionen gehören in eine App und welche nicht?

Pierre Liebsch: Aus technischer Sicht ist es eher eine Glaubensfrage, was eine gute App ausmacht Wichtig ist, dass die Software gut wartbar ist Bei mobilen Geräten sollte man außerdem einen genaueren Blick auf Performance und Energieverbrauch legen Außerdem sollte man sich nach Möglichkeit im Vorfeld überlegen, ob man einzelne Features als Module bereitstellt

Entwickler: Welche Tools sind für die Entwicklung einer Android-App unverzichtbar?

Pierre Liebsch: Zum Entwickeln setze ich auf die offizielle Entwicklungsumgebung Android Studio Darüber hinaus kann es von Vorteil sein, Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Photoshop zu haben, um Icons erstellen oder anpassen zu können

Entwickler: Wer muss sich alles an einen Tisch setzen, damit eine App nachhaltig Erfolg hat?

Pierre Liebsch: Wichtig für eine App sind vor allem der Nutzen sowie die Usability Daher ist es unerlässlich, dass man den App User versteht Sowohl zur Planung der Funktionalitäten als auch zum Gestalten des UI?s muss die Zielgruppe verstanden werden

Workshop: Conversational Design Workshop: Build awesome Chatbots and Voice Assistants

mit Jeremy Wilken Design for Voice

Learn from your customers Keep improving your Voice Assistant!

mit Mario Johansson, Gurvinder Singh Risavoice

Sichere Logins sind doch ganz einfach!

mit Arne Blankerts thePHPcc

Hands-on workshop ? Hansel & Gretel do TLS

mit Marcus Bointon Synchromedia Limited

Entwickler: Welche Fehler machen Unternehmen oder Entwickler bei der App-Entwicklung am häufigsten? Hast Du eine ?Flop 3??

Pierre Liebsch:

  1. Es werden Rechte angefragt, ohne dass der User weiß warum Der User muss verstehen können, warum eine App auf beispielsweise die Kontakte zugreifen können möchte Ansonsten wird dieser der App nicht trauen
  2. Leider wird gerade im mobilen Umfeld noch immer häufig das Schreiben von Tests ignoriert
  3. Overengineering: Es werden oft Features eingebaut, bei denen man glaubt, der Nutzer könnte sie brauchen, doch letztendlich finden sie nie Verwendung

Entwickler: Welche Tipps würdest Du für den Bau einer erfolgreichen App geben? Kannst Du uns 3 Best Practices nennen?

Pierre Liebsch:

  1. Kenne deine Zielgruppe
  2. Pflege deine App und beachte das Feedback der User
  3. Setze auf Standards, dh nutze dem User bekannte Icons und Bedienkonzepte, anstatt alles neu zu erfinden

Entwickler: Wie sieht, Deiner Meinung nach, die Zukunft der App-Entwicklung aus?

Pierre Liebsch: Eine genaue Aussage über die Zukunft lässt sich zZ nur schwerlich treffen Mit Fuchsia hat Google ein neues Betriebssystem geschaffen, welches ua für den mobilen Markt geeignet ist Die Zukunft wird sich wohl stark danach richten, wie Google Fuchsia einsetzen wird

Entwickler: Vielen Dank für das Interview!

Pierre Liebsch arbeitet seit 2012 bei der OPEN KNOWLEDGE GmbH als Mobile und Enterprise Developer Er beschäftigt sich intensiv mit der nativen Android-Entwicklung sowie mit Crossplattform Frameworks Darüber hinaus unterstützt er bei der Konzeption mobiler Strategien

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