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.Net 5.0 ist in Arbeit. (Grafik: Microsoft)

Im November 2020 soll die finale Version des Frameworks .Net 5.0 erscheinen. Jetzt hat der Hersteller eine erste Preview an den Start gebracht.

Microsoft arbeitet an einer Integration seiner verteilten Entwicklerwerkzeuge in eine gemeinsame Plattform. Die wird dann .Net 5.0 heißen und ASP.Net Core, Entity Framework Core, WinForms, WPF, Xamarin und ML.Net umfassen.

.Net 5.0 verbindet .Net Core und .Net

Die Version 5 des Frameworks soll eine Verbindung zwischen dem bisherigen .Net-Framework und .Net Core 3 sein. Letztendlich wird .Net 5.0 zur Weiterentwicklung von .Net Core die zukünftige Standard-Zielplattform für Entwickler darstellen.

Das dürfte zudem der Grund sein, warum .Net 5.0 Visual Basic unterstützen wird, obwohl Microsoft die Einsteiger-Programmiersprache bereits abgekündigt hat. Es geht dabei offenbar um einen gangbaren Migrationspfad.

Die aktuelle Preview 1 des Frameworks umfasst die meisten der zu integrierenden Module noch nicht. Lediglich die .Net-Core-Runtime ist integriert. Für die Preview 2 steht das für Webentwickler relevante ASP.Net Core zu erwarten, während sich die Windows Presentation Foundation nebst Windows Forms erst später im Jahr in einer Preview finden werden.

.Net Core ist Microsofts Framework der Zukunft

In seinem Ankündigungs-Post zu .Net 5.0 im Entwickler-Blog weist .Net-Produktchef Scott Hunter noch einmal überdeutlich darauf hin, dass .Net Core, mithin das kommende .Net 5.0, jenes Framework ist, auf dem Entwickler alle ihre neuen Anwendungen aufbauen sollten.

Erstmals in einer Preview findet sich .Net-Support für Windows auf ARM-Prozessoren (Windows ARM64). Diese Unterstützung soll allerdings auch für .Net Core 3 rückportiert werden. Alles in allem stellt .Net 5.0 eher eine Weiterentwicklung von .Net Core da. Das Cross-Plattform-Framework leidet an einem deutlichen Feature-Gap im Vergleich zum konventionellen .Net-Framework.

Wann Microsoft weitere Previews veröffentlichen wird, hat das Unternehmen nicht kommuniziert. Wir dürfen aber mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass der Hersteller zur Build-Konferenz im Mai, die in diesem Jahr nur online stattfinden wird, deutliche Fortschritte auf dem Weg zum stabilen Release präsentieren wird.

Passend dazu: Microsofts neue Powershell 7.0 ist da



Billomat: Buchhalter meines Vertrauens

Heute möchte ich einen kurzen Artikel über ein deutsches Startup schreiben, bei dem ich bereits seit über einem Jahr Kunde bin. Die Rede ist von Billomat, einem Online-Dienst für Buchhaltung, Rechnungen, Angebote, Mahnungen und Kundenverwaltung.

Billomat bietet keine Installationssoftware und lässt sich auch nicht offline verwenden, sämtliche Daten befinden sich in der Cloud. Was für viele größere Firmen wohl ein No Go sein dürfte empfinden andere als angenehm, da sie von fast überall Einsicht in ihre Kundendaten und Rechnungen erhalten. Abgesichert werden sämtliche Daten bei Billomat durch eine strikte SSL-Verschlüsselung; außerdem möchte man durch ständige Backups einen Datenverlust auf jeden Fall verhindern. Da der gesamte Service aus Deutschland stammt, muss man sich auch weniger Sorgen um das deutsche Recht machen als bei einem internationalen Anbieter, da Billomat automatisch auf notwendige Angaben verweist. Zu guter letzt existiert eine API-Schnittstelle, wodurch Billomat beispielsweise mit dem Online-Briefversand  Pixelletter oder Zeitmanagement-Tool  mite zusammenarbeiten kann.

Soviel zum reinen Marketing-Bla-Bla – nun möchte ich meine persönliche Meinung kundtun!

Innovationen, Neuerungen, Reformen

Billomat macht vieles richtig und noch mehr grandios. Das ist mein Fazit nach über einem Jahr als aktiver Benutzer. Und damit meine ich gar nicht den Funktionsumfang, denn es gibt gewiss Anbieter, die diesen bei weitem überschreiten. Vielmehr ist es die Tatsache, dass das Team verstärkt mit seinen Kunden zusammenarbeitet – sei es über den hauseigenen Blog oder sogar direkt über Twitter. Man ist immer am Puls der Kundschaft und gerade diese Eigenschaft ist es, welche Vertrauen schafft. Jüngste Beispiele dafür wären die Einführung des QR-Bezahlcodes, eine kluge Autovervollständigung wie bei Google & Co., die Unterstützung von Brutto-Preisen oder die Bereitstellung von Lieferpreisen.

Quell der Inspiration: Billomat-Blog

Die Vorstellung dieser neuen Funktionen erfolgt immer im hauseigenen Billomat-Blog. Auf die dort hinterlassenen Kommentare von Kunden wird zeitnah eingegangen, weshalb meist rege Diskussionen entstehen. Umso erfreulicher, dass man viele der angesprochenen Verbesserungsvorschläge bereits nach kurzer Zeit in Billomat integriert sieht. Aber auch auf Twitter sieht es nicht anders aus; bei Fragen erhält man schnell eine kompetente Antwort von @billomat.

Meiner Meinung nach können die meisten deutschen Startups noch einiges von dieser Kunden-Kommunikations-Politik lernen. Denn diese ist mitunter ein Hauptgrund, weshalb ich Kunde geblieben bin.

Auslöser für diesen Artikel

Ich geb’s ja zu… ich wurde bestochen…

Vor gut einer Woche wurde mir in meiner Billomat-Timeline mal wieder ein Hinweis auf eine neue Funktion im System angezeigt. Da mir diese gut gefiel und ein Dankeschön sowieso lange überfällig war, ließ ich einen recht positiven Kommentar im Artikel ab. Wenige Tage später staunte ich nicht schlecht, als sich in meinem Postkasten ein großer Umschlag vom Billomat-Team befand!

Darin befand sich ein Brief, in dem man sich für den netten Kommentar bedankte und mir mitteilte, dass genau solches Feedback das Team immer wieder antreibt ihr Online-Tool weiter zu verbessern. Zusätzlich gab es ein Billomat-Mauspad obendrauf!

Ich bin begeistert!

Wie man aus dem Artikel unschwer erkennen kann, bin ich von Billomat begeistert. Eben nicht, weil die Funktionen des Tools seinen Mitbewerbern – die es ja zweifelsfrei auch im deutschen Raum gibt – Lichtjahre voraus ist. Sondern weil man die Freude und den Spaß erkennt, welche die Entwickler selber an ihrem Tool und dessen Weiterentwicklung haben. Weil Stillstand Rückschritt zu bedeuten scheint. Und natürlich weil der Umgang mit dem Kunden einfach vorbildlich ist.

In dem Sinne… bitte macht weiter so! :)

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